Lübeck – Das man in einer Spielzeit sich gleich zweimal innerhalb von 48 Stunden in der Liga gegenüber steht, darf sicherlich als kurios bezeichnet werden. In Zeiten von Corona allerdings muss man da wohl durch. Zwischen dem VfL Lübeck-Schwartau und TuS Ferndorf ist es eben jetzt zu dieser Konstellation gekommen. Am Freitag fand das Hinspiel in Ferndorf statt (der VfL verlor 23:27), am Sonntag nun eben das Rückspiel in der Hansestadt. Und das endete, auch dank eines starken VfL-Schlussmann Nils Conrad, mit einem 29:24 (16:11) für die Schleswig-Holsteiner dieses Mal erfolgreich.

Personal

Neben den Verletzten (Jan Schult, Thees Glabisch, Dennis Klockmann) fehlte auch Niels Versteijnen. Der Rückraumspieler aus den Niederlanden war im Einsatz mit der Nationalmannschaft gegen Polen.

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Ausgeglichen…

Es begann verheißungsvoll in Lübeck: Carl Löfström sorgte vom Kreis aus für die erste VfL-Führung im Spiel, Jasper Bruhn legte aus dem Rückraum zum 2:0 (2.) nach. Doch nach zwei vergebenen Chancen in Folge glichen die Gäste bereits aus (3:3). Nach einer Viertelstunde lag Ferndorf mit einem Treffer vorn – 6:7. Das, da sich die „Tiger“ den einen oder anderen Fehlwurf zu viel leisteten.

Jasper Bruhn tankte sich durch, VfL Lübeck-Schwartau. Foto: Lobeca/Kaben

Gang in die Kabine mit plus 5

Doch das Blatt wendete sich noch. Auch dank nun leichter Treffer per Tempogegenstoß (Finn Kretschmer), einiger Paraden von Torwart Nils Conrad, dazu einer fest zupackenden Abwehr, gelang es Lübeck-Schwartau sich einen kleinen Vorteil zur Pause zu erspielen.

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Gut über die Zeit gebracht…

Der zweite Abschnitt ist relativ schnell erzählt: Der VfL schien zunächst fasst alles im Griff zu haben, ließ dem Kontrahenten aber noch einen Spalt die Tür auf. Dieser spazierte dort durch, kam auf 2 Tore ran. Am Ende durfte Lübeck aber trotzdem einen absolut verdienten Erfolg bejubeln, einen auch in der Höhe verdienten.

VfL Lübeck-Schwartau: Engelhardt, Conrad – Potratz, Gonschor (4), Raguse (1), Lindskog Andersson (6), Hansen (1), Löfström (4), Waschul, Ranke (1), Schrader (1), Kretschmer (5), Hagen, Bruhn (6).

Spielfilm: 2:1 (3.), 4:3 (8.), 6:6 (14.), 8:9 (18.), 11:10 (23.), 14:10 (26.), 16:11 (HZ) – 17:13 (33.), 18:15 (37.), 21:18 (43.), 24:20 (49.), 28:21 (54.), 29:24 (Ende).

Bildquellen

  • Carl Löfström, VfL Lübeck-Schwartau: Lobeca/Kaben
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