Starker Schrader und Horner können VfL-Auswärtsniederlage nicht verhindern

VfL Lübeck-Schwartau verliert Auswärtsspiel beim HC Elbflorenz 2006

Jan-Eric Speckmann (VfL Lübeck-Schwartau) mit Niko Blauuw (VfL Lübeck-Schwartau). Archivfoto: Lobeca/Felix Schlikis
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Dresden – Der VfL Lübeck-Schwartau hat sein letztes Auswärtsspiel der Saison mit 34:36 (14:19) verloren. In einem temporeichen Spiel kämpften sich die Lübecker immer wieder heran, vor allem durch zwölf Tore von Janik Schrader. Auch Max Horner, der nach einer schweren Knieverletzung sein Comeback im VfL-Trikot feierte, fügte sich überragend ein.

Beide Mannschaften vergaben ihre ersten Chancen, Klockmann parierte den ersten Dresdner Wurf auf sein Tor. Auf der Gegenseite traf Niko Blaauw zum 1:1 (3.). Die Offensive der Sachsen blieb eiskalt und erhöhte schnell auf 4:2 (6.). Im Schwartauer Spiel haperte es auch nach zehn Minuten noch, wie Trainer Röhrig in seiner Auszeit bemängelte. Kaj Geenen verkürzte nach Röhrigs Auszeit auf 3:6 (11.). Fünf Minuten später war die Offensive besser im Spiel und versuchte das Spiel zu beschleunigen – Kaj Geenen traf zum 7:12 (18.). Vor allem Janik Schrader glänzte mit seinem fünften Treffer nach zwanzig Minuten zum 9:12. Erfreulich aus Lübecker Sicht – der langzeitverletzte Max Horner gab nach über 30 Spielen sein Comeback und traf in Unterzahl erstmals seit Saisonbeginn zum 10:13 (22.). Doch auch die Dresdner blieben im Spiel und erhöhten nach Horners zweitem Treffer auf 13:18 (27.). Den letzten Treffer vor der Pause erzielte Niko Blaauw zum 14:19. VfL steigert sich in der zweiten Hälfte Janik Schrader erzielte zu Beginn der zweiten Halbzeit bereits seinen achten Treffer zum 15:19. Aber auch Dresden kam gut aus der Pause, hatte aber weit.

VfL steigert sich in der zweiten Hälfte

Janik Schrader erzielte zu Beginn der zweiten Halbzeit bereits seinen achten Treffer zum 15:19. Aber auch Dresden kam gut aus der Pause, hatte aber weiterhin kein Mittel gegen Janik Schrader, der zum dritten Mal in der zweiten Halbzeit zum 17:21 traf (33.). Das Tempo der Partie nahm auch in der zweiten Halbzeit nicht ab – Carl Löfström traf nach 39 Minuten zweimal zum 21:25, unmittelbar danach verkürzte Niko Blaauw auf 22:25 (40.). Nach einer Auszeit von Röhrig provozierten die Schwartauer drei technische Fehler der Dresdner, nutzten diese aber nicht – Paul Skorupa traf zum 24:28 (45.). Der Kreisläufer drehte kurz darauf noch einmal auf und erzielte drei Treffer in Folge zum 26:30 (46.). Zu Beginn der letzten zehn Minuten erzielte Janik Schrader mit seinem elften Treffer das 28:32. Nach einer Parade von Klockmann zwei Minuten später verpasste es der VfL jedoch erneut, auf zwei Tore zu verkürzen. Max Horners Treffer zum 31:34 nach 55 Minuten hielt die Schwartauer noch im Spiel. Doch auch die Dresdner zeigten sich im Angriff treffsicher, so dass Janik Schraders zwölfter Treffer zum 34:36 nur noch den Endstand bedeutete.

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„Ich kann der Mannschaft gratulieren“

„Wir verpassen völlig den Start ins Spiel. Alles, was wir uns vorgenommen haben, nämlich die körperlich sehr starken, gefährlichen Rückraumspieler offensiv zu attackieren, ist nach hinten losgegangen“, weiß David Röhrig nach dem Spiel. Der Lübecker Trainer sieht nach der knappen Niederlage aber auch das positive „Wie sich dann die Mannschaft mit diesem Minikader, quasi mit acht Mann, nach der Pause gefangen hat, dafür muss ich hier ein großes Kompliment machen und kann ihr nur gratulieren“. Auch für den so lange verletzten Max Horner war es ein gutes Spiel: „Es war super, wieder dabei zu sein. Über die Spielzeit heute habe ich mich riesig gefreut“, sagte der Comebacker. „Jetzt freuen wir uns auf das letzte Heimspiel der Saison, um dort mit einem Sieg in die Pause zu gehen“, lenkt Röhrig den Blick nach vorne.

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