Foto: liquimoly-hbl.de
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Köln – Das HBL-Präsidium hat in Abstimmung mit den Profiklubs den Starttermin für die Saison 2020/21 der Liqui Moly HBL und in der 2. Handball-Bundesliga (2. HBL) vorerst für die ersten Oktobertage festgelegt. Erstmals nach dem erzwungenen Corona-Aus der Saison 2019/20 soll wieder Handball unter Wettkampfbedingungen gespielt werden. Die Spielpläne sollen bis Ende Juli veröffentlicht werden.

Saisonende bis 30.6.2021 trotz mehr Spieltage

Da es wegen des Saisonabbruchs keine Absteiger, sondern nur Aufsteiger gab, starten in der Liqui Moly HBL 20 statt bisher 18 Mannschaften, was 38 statt der bisherigen 34 Bundesliga-Spieltage ergibt. In der 2. HBL gehen 19 Mannschaften anstelle von 18 an den Start, somit wird es auch hier zwei Spieltage mehr geben. Die Saison 2020/21 soll trotzdem am 30. Juni 2021 beendet sein.

HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann: „Nach reiflicher Abwägung haben wir uns entschieden, am klassischen Saisonmodell festzuhalten. Alle anderen Varianten wären nicht ausreichend praktikabel, wirtschaftlich und fair. In jedem Fall erwartet uns eine sehr komplexe Saison, die uns aufgrund der hohen Termindichte viel Flexibilität und Solidarität abverlangen wird. Ich bin überzeugt, dass alle Beteiligten dies verinnerlicht haben.“

Pixum Super Cup wird Ende September gespielt

Wegen des späteren Saisonstarts steht auch der Pixum Super Cup nun erst Ende September im Terminkalender. Für das Match um den ersten Titel der Saison sind der amtierende Deutsche Meister THW Kiel und Vizemeister SG Flensburg-Handewitt qualifiziert. Die beiden Top-Teams werden den Bundesligahandball nach langer Zwangspause im ISS DOME der Sportstadt Düsseldorf zurück in den Spielbetrieb führen.

Das HBL-Präsidium reagierte mit der Terminplanung auf die nach wie vor existente Bedrohung von Gesundheit und Leben durch die Corona-Pandemie, die weiterhin Einschränkungen nötig macht. Zudem wird durch die Verlegung eine ausreichende Wettkampfvorbereitung möglich, sodass Verletzungsgefahr nach einer so langen Pause durch Aufbau vorgebeugt werden kann.

HBL sucht nach passenden Bedingungen

HBL-Präsident Uwe Schwenker: „Wir werden weiterhin alles in unserer Macht stehende unternehmen, um passende Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs mit Zuschauern zu ermöglichen. Denn Sport lebt von Emotionen – und die gibt es eben nur zu 100 Prozent auf dem Spielfeld und vor vollen Rängen. Das bleibt unser Ziel. Wie fragil die Lage immer noch ist, zeigen die Ereignisse im Kreis Gütersloh. Umso wichtiger ist es, dass wir die Hygiene beachten, Abstand halten und einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ich halte auch die Corona-Warn-App der Bundesregierung für sehr wertvoll.“

Durch die Erarbeitung eines detaillierten Hygiene- und Betriebskonzeptes bereiten sich Liqui Moly HBL und 2. Handball-Bundesliga unter Einbeziehung externer Expertise bestmöglich auf den Saisonstart Anfang Oktober vor. Das Hygiene- und Betriebskonzept wird in den kommenden Wochen fertig- und vorgestellt. Es dient den Profiklubs als Grundlage für die jeweilige Abstimmung mit den regionalen Behörden.

HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann: „Die Corona-Pandemie ist nach wie vor eine sehr reale Bedrohung, der wir sehr solidarisch und mit einigem Erfolg entgegentreten. Gerade deswegen legt der Handball sehr großen Wert darauf, durch ein überzeugendes Hygienekonzept mit Kontaktverfolgung in die Saison starten zu können. Dies wäre für unseren Sport ein wichtiger und inzwischen dringend notwendiger Schritt Richtung Normalität.“

(liquimoly-hbl.de)

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