Stephanie Markmann (# 14) setzt mit elf Toren die Zeichen auf Sieg
Foto: Lobeca/Michael Raasch
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Lübeck – In der Schleswig-Holstein-Liga der Frauen hat der ATSV Stockelsdorf II sein Heimspiel gegen den Tabellenletzten SG Oeversee/Jarplund-Weding am Ende souverän mit 30:24 (16:15) gewonnen und hat damit wohl den Klassenerhalt gesichert. Für die Männer des ATSV Stockelsdorf ging es gegen den MTV Herzhorn und dem Kontakt zu Platz 3, der durch den 29:21 (12:9)-Erfolg gewahrt wurde.

Männer
ATSV Stockelsdorf – MTV Herzhorn 29:21 (12:9)

Der Gast erwischte den besseren Start und hatte in der 6. Minute die Nase mit 3:2 vorn, doch es war ein Spiel auf Augenhöhe – es spielte ja auch der Fünfte gegen den Vierten und beide trennte nur ein Punkt. Stockelsdorf legte vor, doch Herzhorn blieb dran, so stand es nach 19 Minuten 7:6 für die Gastgeber. Jetzt legte der ATSV einen 4:0-Zwischenspurt ein und zog auf 11:6 (25.) davon. In die Kabine ging es mit einer 12:9-Führung.

Der ATSV startete mit dem Turbo in die zweite Hälfte, legte Herzhorn in nur vier Minute drei Bälle ins Netz zum 15:9, was bereits eine kleine Vorentscheidung darstellte. Mit dem 19:11 (41.) war der Deckel endgültig drauf. Beim 24:15 (50.) waren es gar neun Tore Differenz, der Rest war noch Formsache zum 29:21-Endstand. Durch diesen Erfolg tauschten beide Mannschaften die Plätze und der ATSV Stockelsdorf rangiert nun mit 22:14 Punkten auf Platz 4 und hält weiter Kontakt zum dritten Platz.

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf:
Till Meisner (8), Lukas Deelmann (6), Yannick Lund (5/1), Finn Schäfer (4/1), Finn Wiethölter (4), Jesse Reinke und Tassilo Lund (je 1)

Frauen
ATSV Stockelsdorf II – SG Oeversee/Jarplund-Weding 30:24 (16:15)

Nach anfänglichen Schwierigkeiten vom 0:1 nach einer Minute überein 3:4 in der 8. Minute – die Abwehr bekam die Halblinke Janine Hansen nicht in den Griff – kam der ATSV Stockelsdorf II langsam besser ins Spiel und übernahm mit drei Toren in Folge beim 6:4 (10.) die Führung. Doch der Tabellenletzte ließ sich nicht abschütteln, konterte und blieb auf Schlagdistanz. Was die Abwehr nicht kontrollierte, bekam der Angriff eingetütet – es klappte von allen Positionen. Vor allem das Tempospiel mit der ersten Welle (Stephanie Markmann insgesamt 11 Tore und Lara Kiekbusch 3 Tore) sorgten für Gefahr. Auch über die zweite Welle erzielte der Gastgeber wieder einfache Tore und das 1:1-Verhalten (Nadja Glass mit insgesamt 7 Tore) sorgte für die nötigen Treffer. Trotz einer 15:12-Führung wechselten die Seiten mit einem 16:15 für den ATSV II.

Hell wach kam die SG Oeversee/Jarplund-Weding nach der Pause auf die Platte zurück, drehte innerhalb von 200 Sekunden mit einem 3:0-Lauf den Spieß um – Stockelsdorf hatte die Abwehr umgestellt und die Haupttorschützin (insgesamt 12 Tore) aus dem Spiel genommen, was der Gast anfangs konsequent nutzte und beim 18:16 die Nase vorn hatte. Nach dem 17:19 war es ein Doppelschlag von Markmann, der den Ausgleich zum 19:19 (41.) brachte. Damit nicht genug, der Stockelsdorfer Motor war nun warm gelaufen, zweimal Kathi Werdin sowie Glass und erneut Markmann vollendeten einen 6:0-Laug zum 23:17, was die Auszeit der Gäste nach sich zog.

Doch unbeeindruckt zeigte Stodo, dass sie die Halle als Sieger verlassen wollten und hielten die Gäste nicht nur auf Distanz, sondern baute den Vorsprung weiter aus, dass am Ende ein ungefährdeter 30:24-Sieg auf der Anzeige stand. Mit nun 17:17 Punkten festigte die Mannschaft von Trainer Andreas Brüßhaber den sechsten Platz und dürfte damit langsam dem Klassenerhalt greifbar nahe sein.

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf II:
Stephanie Markmann (11/1), Kathi Werdin (7/3), Nadja Glass (7), Lara Kieckbusch (3), Isabel Neumann (2)

Alle Spiele der SH-Liga auf einen Blick:
Männer

TSV Hürup II – HSG Marne/Brunsbüttel 29:29 (13:16)
HSG SZOWW – TuS Aumühle-Wohltorf 27:29 (13:18)
HSG Tarp/Wanderup – HSG Holsteinische Schweiz 25:21 (8:10)
ATSV Stockelsdorf – MTV Herzhorn 29:21 (12:9)
TSV Sieverstedt – HSG Tills Löwen 20:20 (8:11)
HSG Mönkeberg-Schönkirchen – Bredstedter TSV 24:33 (14:13)

Frauen
ATSV Stockelsdorf II – SG Oeversee/Jarplund-Weding 30:24 (16:15)
TSV Lindewitt – Suchsdorfer SV 30:25 (16:13)
HSG Horst/Kiebitzreihe – HSG Tills Löwen 44:26 (21:11)
Slesvig IF – SG Dithmarschen Süd 38:19 (18:9)
HSG Tarp/Wanderup – Lauenburger SV 18:19 (12:10)
SV Sülfeld – HC Treia/Jübek 32:27 (14:14)

(kbi)

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