SV Sülfeld feiert den vorzeitigen Klassenerhalt
Foto: SV Sülfeld
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Sülfeld – Die Frauenmannschaft des SV Sülfeld hat in der Schleswig-Holstein-Liga (SH-Liga) – wie alle anderen Vereine auch – durch den Corona-Virus eine Zwangspause (vorerst bis 19. April). Aktuell ist ein Training in der Halle nicht möglich, daher gibt Trainer Florian Naumann seiner Mannschaft wöchentlich Fitnessziele aus, die jede Spielerin für sich umsetzen muss. Wann der volle Trainingsbetrieb wieder aufgenommen wird, hängt ganz von der Entwicklung um das Corona-Virus ab.

„Wir werden den normalen Trainingsbetrieb wieder aufnehmen, sobald dieses möglich ist und uns auf das nächste Spiel vorbereiten“, so SVS-Spielerin Francesca Vetter gegenüber HL-SPORTS. „Gefühlt ist das aber noch in weiter Ferne.“

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Geringe Trainingsbeteiligung – starke Teamleistung – optimales Ergebnis

Im bisherigen Saisonverlauf war Trainer Naumann nicht so wirklich von der eher mageren Trainingsbeteiligung angetan, da er meistens nur eine einstellige Spielerzahl beim in der Halle begrüßte. In den wenigsten Fällen entlockte ihm eine zweistellige Beteiligung wahre „Freudensprünge“. Dabei kam Jacqueline Sievers in der Hinserie die Ehre zu teil, als Trainingsweltmeisterin gekürt zu werden. Bis zum Saisonende zeichnet sich hierbei ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab.

Jacqueline Sievers (# 47) kämpferisch beim Spiel und Training
Foto: Lobeca/Michael Raasch

Trotz dieser eher widrigen Umstände der geringen Trainingsbeteiligung und noch später Mannschaftszugänge ist der Verlauf der Serie bis jetzt äußert zufriedenstellend. Die Mannschaft hat sich als Team stabilisiert, was den einen oder anderen Punkt mehr einbrachte und mit der Festigung von Platz 5 zeigte. „Im Großen und Ganzen haben wir zu 80 Prozent eine tolle Leistung auf die Platte bekommen, was aufgrund der Umstände ein sehr guter Wert ist“, stellt Vetter weiter fest. „Das Ziel des Klassenerhaltes konnten wir damit frühzeitig abhaken und von den oberen Plätzen trennen uns auch nicht viele Punkte.“

SV Sülfeld will in der Endabrechnung unter die TOP 5

Der SV Sülfeld hofft nach der „Zwangspause“ die Verletztenliste gegen null gefahren zu haben, um – je nachdem, ob und wann die Saison zu Ende gespielt wird – im Endspurt der Serie weiterhin einen Platz unter den ersten fünf zu belegen. „Das haben wir uns verdient und sollte sich am Ende hoffentlich auch in der Tabelle wiederspiegeln“, so Vetter zur Saisonfortsetzung.

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Zurzeit hat die Mannschaft – bedingt durch die Umstände des Corona-Virus – neben der Aufgabe sich fit zu halten, genug mit der Bewältigung der äußeren Umstände zu tun, dass der Handball ein klein wenig in den Hintergrund rückt ist.

Das Restprogramm

Der SV Sülfeld hat als aktueller Tabellenfünfter mit 21:15 Punkten noch sechs Spiele bis zum Ende der Saison zu bestreiten, von denen vier wegen des Corona-Virus noch neu terminiert werden müssen.

15.3. SV Sülfeld – Preetzer TSV – verschoben –
22.3. TSV Lindewitt – SV Sülfeld – verschoben –
29.3. SV Sülfeld – ATSV Stockelsdorf II – verschoben –
05.4. SV Sülfeld – Lauenburger SV – verschoben –
25.4. SV Sülfeld – HSG Horst/Kiebitzreihe
02.5. HSG Tarp/Wanderup – SV Sülfeld

(FV/kbi)