ATSV-Bollwerk mit vereinten Kräften
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Stockelsdorf – In der Oberliga-Hamburg/Schleswig-Holstein der Frauen hat der ATSV Stockelsdorf sein Vier-Punkte-Spiel gegen den AMTV Hamburg mit 14:20 (8:9) verloren, rutschte mit 7:11 Punkten auf Platz 10 ab und die Chance auf das Erreichen von vorerst sicherem Fahrwasser verpasst.

ATSV Stockelsdorf – AMTV Hamburg 14:20 (8:9)
Der ATSV Stockelsdorf erwischte einen Start nach Maß – die verabredete 3:2:1-Deckung klappte hervorragend, mit einem 4:0-Lauf gleich zu Beginn blieb die Mannschaft bis zur 6. Minute ohne Gegentreffer. Alles sah nach einem lockeren Spiel aus, doch weit gefehlt. Der AMTV Hamburg hielt mit einem 5:0-Lauf gegen und übernahm beim 5:4 (14.) die Führung. Die offensive, bewegliche Deckung hatte Kraft gekostet und so ließ die Konzentration ein wenig nach. Von nun an war es ein Spiel auf Augenhöhe, wobei der Gast immer wieder die Nase vorne hatte.

Nach dem 6:7 (18.) durch Casey Baynes nahm der AMTV seine Auszeit. Diese zeigte keinen zählbaren Erfolg, so verstrichen die Minuten, ohne das eine Mannschaft einen Treffer landete. Das rief ein Team Time Out bei Trainer Nicolai Schmidt auf den Plan, was zum Ausgleich durch Justine John nach exakt 26 Minuten führte. Es war acht Minuten kein Treffer gefallen. Die Seiten wechselten mit einem 9:8 für den Gast.

Die Ansage in der Halbzeit, nicht wieder den Start der zweiten Hälfte zu verschlafen, ging nach hinten los. Durch zwei Zeitstrafen in kurzer Folge geriet das Team Stodo mit 8:12 (35.) ins Hintertreffen, doch damit nicht genug. Im Angriff klappte nichts mehr und in der Hintermannschaft des AMTV brannte auch nichts mehr an, was die Hamburgerinnen auf 17:11 (49.) davon ziehen ließ. Nico Schmidt zog die Notbremse in Form der grünen Karte, um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Mit dem siebten Feldspieler probierte der ATSV noch zu retten, was zu retten war, doch der Faden war gerissen und beim 11:19 (54.) war endgültig der Deckel drauf. Am Ende stand der in der zweiten Hälfte zu deutliche gewordene 20:14-Sieg für den AMTV Hamburg auf der Anzeige und die erste Heimniederlage des ATSV Stockelsdorf war besiegelt.

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf:
Denise John (3), Fenja Schreiber, Justine John, Jule Nieuwstraten und Christin Steinweg (je 2), Marit Kaps (1/1), Casey Baynes und Katharina Pünner (je 1)

Alle Spiele des Spieltages in der Übersicht:
Frauen

ATSV Stockelsdorf – AMTV Hamburg 14:20 (8:9)
SV Preußen Reinfeld – TSV Ellerbek 30:31 (18:13)
FC St. Pauli – SG Todesfelde/Leezen 28:29 (15:13)
SG Altona – SG Bergedorf/VM 20:22 (10:10)
TSV Altenholz – HL Buchholz-Rosengarten II 25:23 (13:13)
HSG Holstein Kiel/Kronshagen – Bredstedter TSV 37:26 (18:13)

Männer
DHK Flensborg – SG Flensburg-Handewitt II 25:35 (10:14)
SG WIFT Neumünster – TSV Ellerbek 25:26 (8:13)
FC St. Pauli – TSV Kronshagen 23:24 (8:13)

(kbi)