Einen Siegertanz soll es bei Stodo noch öfter geben
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Stockelsdorf – Nach der Weihnachtspause hat der ATSV Stockelsdorf in der Oberliga-Hamburg/Schleswig-Holstein der Frauen bewiesen, dass sie den Weihnachtsbraten nicht nur gut verdaut hatten, sondern wieder hungrig genug waren, um die SG Altona mit 33:23 (17:10) zu vernaschen. Durch diesen verdienten Sieg hat die Mannschaft von Trainer Nicolai Schmidt erst einmal fünf Punkte zwischen sich und dem ersten Abstiegsplatz gebracht, was beruhigt an die nächsten Aufgaben gehen lässt.

Frauen
ATSV Stockelsdorf – SG Altona 33:23 (17:10)

Nach nervösem Beginn – hüben wie drüben – geriet der ATSV Stockelsdorf leicht ins Hintertreffen – die Mannschaft bekam den Zugriff auf das Spiel nicht – und lief nach elf Minuten einem 3:5-Rückstand hinterher. Nach gut der Hälfte der ersten Halbzeit – und vielen unnötigen Treffern über den Kreis und Außen – sah sich Nico Schmidt beim 5:6 gezwungen, einmal ein paar korrigierende Ansagen während der Auszeit zu machen. Stodo kassierte noch das 5:7, doch anschließend bekam die Mannschaft Zugriff auf das Spiel und übernahm mit einem 4:0-Lauf beim 9:7 nach 20 Minuten erstmals mit zwei Toren die Führung. Jetzt hatte der Turbo gezündet und in die Pause ging es mit einer beruhigenden 17:10-Führung.

Die zweite Hälfte blieb relativ ausgeglichen, die Tore fielen fast im Wechseln auf beiden Seiten, auch weil der ATSV – den sicheren Sieg vor Augen – kräftig durch wechselte und alle ihre Spielanteile bekamen. In den letzten fünf Minuten legte Stodo noch einmal einen 4:1-Lauf hin, der das Endergebnis von 33:23 herstellte.

„Nachdem Justine John verletzt ausschied – sie musste im Krankenhaus am Kinn genäht werden – haben wir den Schock in Kraft umgewandelt“, berichtet Spielerin Stina Wieckberg gegenüber HL-SPORTS. „Wir haben den Hebel umgelegt, hinten fester angepackt und sind vorne durch einfache schnelle Tore langsam davon gezogen. Wir gehen mit gestärkter Brust sowie viel Selbstbewusstsein in die Trainingswoche und die Vorbereitung auf das Derby nächste Woche.“

Torschützen für den ATSV Stockelsdorf:
Marit Kaps (8/2), Casey Baynes (6), Fenja Schreiber (4), Sophia Bulgrin, Denise John und Franziska Hänisch (je 3), Justine John (2/1), Stina Wieckberg und Lisa Füllgraf (je 2)

Alle Spiele des Spieltages in der Übersicht:
Frauen

Bredstedter TSV – TSV Ellerbek 30:25 (15:13)
ATSV Stockelsdorf – SG Altona 33:23 (17:10)
HSG Mönkeberg-Schönkirchen – TSV Altenholz 30:26 (16:10)
TSV Alt Duvenstedt – FC St. Pauli 29:23 (15:12)
SG Bergedorf/VM – HL Buchholz-Rosengarten II 16:32 (10:17)
AMTV Hamburg – SV Preußen Reinfeld 34:23 (17:10)

Männer
HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg – AMTV Hamburg 32:37 (14:20)
TSV Hürup – HSG Eider Harde 34:28 (14:15)
SG Hamburg-Nord – DHK Flensborg 23:31 (12:14)
TV Fischbek – FC St. Pauli 24:25 (10:15)
TSV Ellerbek – THW Kiel II 28:29 (12:17)
TSV Weddingstedt – TSV Kronshagen 28:25 (11:10)

(kbi)