Technische Fehler brechen Hamburg in der zweiten Hälfte das Genick

THW Kiel zieht HCH mit offensiver Deckung den Zahn

Trainer Torsten Jansen nur mit erste Hälfte in Kiel zufrieden
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
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Hamburg – Der Handball Club Hamburg hat in seinem fünften Auswärtsspiel beim THW Kiel mit dem 19:26 (11:11) seine fünfte Auswärtsniederlage kassiert. Dabei brachen die insgesamt 22 technischen Fehler den Hamburgern das Genick, THW Kiel leistete sich ganze neun. Damit warten die Hamburger weiter auf den ersten Auswärtspunkt der Saison.

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THW Kiel – Handball Club Hamburg 26:19 (11:11)

Der Handball Club Hamburg ging im ersten Angriff durch Frederik Bo Andersen bereits nach 58 Sekunden mit 1:0 in Führung. In der Folgezeit legte der THW Kiel einen 3:0-Lauf zur 3:1-Führung in der 5. Minute hin. Hier leisteten sich die Hamburger Fehler, die Kiel ausnutzte, unter anderem ein Siebenmeter von Bo Andersen, den Perez de Vargas parierte. In der Folgezeit brachte Trainer Torsten Jansen den siebten Feldspieler, was drei Treffer in Folge nach sich zog zum 4:3 (10.). Lukas Zerbe glich von der Siebenmeterlinie wieder aus, Hamburg legte erneut vor und erneut erzielte Zerbe von der Linie das 6:6 (13.). Es blieb bei dieser Torfolge, die Gäste legten vor und der Gastgeber glich aus. In der Phase des Hamburger Sieben-gegen-Sechs verfehlte de Vargas zweimal das leere Tor. So ging es bis zur Pause, in die sich beide Mannschaften mit einem 11:11 verabschiedeten.

Den ersten Treffer der zweiten Hälfte erzielte der THW und Hamburg gelang kurz darauf der Ausgleich zum 12:12. Es sollte der letzte Gleichstand der Partie gewesen sein. In der Folgezeit spielte der HCH weiter mit dem siebten Feldspieler, doch die Kieler waren in der Pause gut auf diese Situation eingestellt worden. Sie reagierten mit einer sehr beweglichen 5:1-Deckung, die sehr offensiv agierte. Diese zwang die Hamburger, die zu statisch spielten, immer wieder ins passive Spiel und zu technischen Fehlern. Der THW Kiel nutzte es gnadenlos und setzte sich vom 12:12 (33.) mit einem 6:2-Lauf auf 18:14 (39.) vorentscheidend ab. In dieser Phase gelangen zwei Treffer ins leere Tor. Die Mannschaft von Trainer Jansen fand keine Lösungen, sie geriet immer wieder ins passive Spiel und produzierte weiter technische Fehler. Kiel machte den Sack endgültig zu, als aus dem 18:15 (40.) ein 24:16 (53.) wurde. Am Ende hatte der Rekordmeister die Partie mit 26:19 auf der Habenseite verbucht. Hier spielten am Ende die 22 technischen Fehler der Hamburger – bei nur 19 erzielten Toren – gegenüber neun des THW Kiel eine das Spiel entscheidende Rolle.
Nach dieser Niederlage rutschte der Handball Club Hamburg auf Platz 16 in der Tabelle ab, den letzten Nichtabstiegsplatz der Liga. Die Hamburger haben allerdings bereits einen Verlustpunkt mehr zu Buche stehen, als der Vorletzte, der Bergische HC, der sein Spiel des 8. Spieltages gegen den SC Magdeburg erst am 13. Dezember nachholt.

So spielte der Handball Club Hamburg
Robin Haug, Leon Nowottny – Toma Gadza, Oliver Norlyk (2), Elias Kofler, Nicolaj Jørgensen (3/1), Dominik Axmann, Kaj Geenen, Frederik Bo Andersen (5), Noah Beyer (4/1), Einar Olafsson, Nicolai Daling, Levin Unbehaun, Jan Schmidt, Alem Hadzic (1), Martin Hovde (4)

Alle bisherigen Spiele des Spieltages

RN Löwen–ThSV Eisenach29:33
TVB 1898 Stuttgart–HSG Wetzlar31:26
TSV Hann.-Burgd.–SG Flensb.-Handew.32:39
FA! Göppingen–SG BBM Bietigheim25:29
THW Kiel–HC Hamburg26:19
HC Erlangen–MT Melsungen33:32
Füchse Berlin–TBV Lemgo Lippe36:37

Die aktuelle Tabelle

1SG Flensburg-Handewitt15:1283:24736
2THW Kiel15:3272:24725
3SC Magdeburg (M)14:2272:23834
4Füchse Berlin10:4237:22215
5TBV Lemgo Lippe10:6253:256-3
6MT Melsungen9:7250:22822
7TVB 1898 Stuttgart9:7244:2413
8HC Erlangen9:7242:2402
9TSV Hannover-Burgdorf 9:7237:240-3
10VfL Gummersbach7:7221:2156
11Rhein-Neckar Löwen7:9230:236-6
12FRISCH AUF! Göppingen6:10222:249-27
13ThSV Eisenach5:11227:243-16
14HBW Balingen-Weilst. (N)4:8179:1718
15SG BBM Bietigheim (N)4:12230:257-27
16HC Hamburg 3:13239:255-16
17Bergischer HC2:12197:223-26
18HSG Wetzlar2:14242:269-27

 

Bildquellen

  • Trainer Torsten Janssen: Lobeca/Ralf Homburg
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