THW Kiel nimmt Magdeburg in der Crunchtime auseinander

Matchwinner Niklas Landin und der permanente 7. Feldspieler

Foto: DHB
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Hamburg – In der Barclays-Arena in Hamburg vor 13.200 Zuschauern hat sich im Finale des Final-Four-Turnier 2022 der Tabellenzweite der LIQUI MOLY HBL, der THW Kiel gegen den Spitzenreiter SC Magdeburg am Ende souverän mit 28:21 (12:13) durchgesetzt. Spielentscheidend waren beim THW Niklas Landin im Tor mit 14 Paraden und das ständige Überzahlspiel durch den 7. Feldspieler.

THW Kiel – SC Magdeburg 28:21 (12:13)
Der Tabellenführer der LIQUI MOLY HBL kam besser ins Spiel und ging über 1:0 nach 43 Sekunden mit 2:1 in der 4. Minute in Führung. Drei Treffer in Folge durch dem THW Kiel ließen die Führung wechseln beim 4:2 (10.), da die Kieler ständig den 7. Feldspieler einsetzten, wo der SCM wenig entgegenzusetzen hatte. Beim 9:6 (20.) der Kieler nahm Magdeburg seine Auszeit und Trainer Wiegand fordert mehr Konzentration im Abschluss, was die Mannschaft im Anschluss sofort umsetzte. Mit einem 5:0-Lauf zum 11:9 (26.) drehten die Magdeburger das Spiel. Kurz vor der Pause wurde es noch einmal hektisch, beide Mannschaften erhielten unmittelbar vor der Pause je eine Zwei-Minuten-Strafe und es ging mit einem 13:12 für den SC Magdeburg in die Kabinen.

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THW-Defensive lässt zweite Halbzeit nichts mehr anbrennen

Nach Wiederbeginn hielt der THW weiter an der Variante des 7. Feldspielers fest, womit die Magdeburger in der Anfangsphase durch eine sehr bewegliche Abwehrarbeit gegenhielten und im Angriff noch Lösungen fanden. Nach dem 17:16 des SCM in der 38. Minute, netzten die Kieler drei Mal nacheinander zur 19:17-Führung, da die Abwehr einschließlich Landin immer besser ins Spiel fand. Nach dem 19:22 (48.) nahm Magdeburg eine Auszeit, um nachzujustieren. Es fiel zwar noch das 20:22, doch im Anschluss blieb der Bundesliga-Spitzenreiter zehn Minuten ohne Torerfolg, während der THW Kiel mit dem 7. Feldspieler im Angriff sich in einen Torrausch spielte, dem die Hintermannschaft der Magdeburger nicht viel entgegenzusetzen hatte. Ein 5:0-Lauf brachte die Kieler mit dem 27:20 (57.) endgültig auf die Siegerstraße. Am Ende gewann der THW Kiel mit 28:21 zum zwölften Mal den DHB-Pokal und Filip Jicha das erste Mal als Trainer.

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Torschützen für den THW Kiel:
Sagosen (7), Pekeler (6), Ekberg (4/2), Duvnjak, Weinhold, Dahmke und Zarabec (je 2), Reinkind, Jacobsen und Wiencek (je 1)

Torschützen SC Magdeburg:
Magnusson (7/2), Pettersson und Weber (je 4), Jensen (2), Chrapkowski, Kristjansson, Gullerud und Mertens (je 1)

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