Piotr Przybecki, Coach VfL Lübeck-Schwartau. Foto: Lobeca/Kaben

Lübeck – Das zuvor geplante Heimmatch gegen den TV Großwallstadt fiel aufgrund von zwei Coronafällen ins Wasser. 125 Zuschauer wollten dort eigentlich nach 144 Tagen erstmals wieder einem Heimspiel des VfL in der Hansehalle beiwohnen. Mit etwas Verzögerung ist das nun geschehen, durften sogar dank einer Ausnahmegenehmigung des Gesundheitsamtes am heutigen Abend 500 Fans dabei sein. Allerdings nahmen nur 207 (getestete, genesene) Dauerkartenbesitzer – es gab keine Tickets im freien Verkauf – die Chance wahr. Trotzdem schön: Bei der Rückkehr der Anhänger klappte es  für den VfL Lübeck-Schwartau, nach zuvor drei Niederlagen in Folge, auch noch mit einem Sieg. Aufsteiger TuS Fürstenfeldbruck wurde mit 32:26 (15:14) in die Knie gezwungen.

Personal

Keeper Dennis Klockmann (nach Knie-OP), Außen Thees Glabisch (Reha nach Meniskus-OP), Kreisläufer Fynn Ranke (Knie), Rückraum Niels Versteijnen und Melf Hagen (beide Außenbandriss im Sprunggelenk), dazu Julian Borchert (Daumengrundgelenk gebrochen) fehlten. Immerhin standen Routinier Jan Schult (nach Muskelfaserrisses in der Wade) und Torwart Nils Conrad (Trainingsrückstand) nach längerer Zwangspause wieder im Kader.

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Guter Start gibt keine Sicherheit

Jasper Bruhn war es vorbehalten dem Gastgeber nach 63 Sekunden die erste Führung zu bescheren. Fynn Gonschor legte zum 2:0 (2.) nach. So locker blieb es aber nicht, die „Brucker“ Panther glichen nach zehn Minuten zum 4:4 aus. Kurz darauf lagen die Hausherren sogar mit 6:7 (14.) im Rückstand. Doch der VfL bekam immerhin noch etwas die Kurve. Das auch dank Nils Conrad, der Mitte des ersten Abschnittes eingewechselt im Tor einige Paraden zeigte. So ging es für die Schleswig-Holsteiner letztlich mit einer knappen Ein-Tore-Führung in die Pause.   

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Steigerung und doppelter Punktgewinn

Im zweiten Abschnitt gelang es Lübeck-Schwartau das Heft richtig in die Hand zu nehmen. Das spielgelte sich letztlich auch im Verlauf dar. Dort ließ der VfL nach zwischenzeitlichem 22:18 (39.) überhaupt nichts mehr anbrennen.

VfL Lübeck-Schwartau: Haß, Conrad – Potratz, Gonschor (5), Raguse, Lindskog Andersson (4), Hansen (1), Löfström (2), Waschul (1), Schult, Schrader (5), Kretschmer (5), Bruhn (9). Spielfilm: 2:1 (4.), 4:3 (8.), 6:6 (13.), 11:10 (21.), 14:13 (26.), 15:14 (HZ) – 17:16 (32.), 21:18 (38.), 25:21 (44.), 27:23 (50.), 30:24 (54.), 32:26 (Endstand).

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