Die SG To/Lee will auch in der Rückrunde wieder ordentlich Gas geben
Foto: Kira Knauft
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Todesfelde – Die SG Todesfelde/Leezen hat die erste Halbserie der Saison in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein-Liga (OH-HH/SH) als Tabellendritter mit 18:8 Punkten und 363:313 Toren abgeschlossen und ist mit einer 23:28-Heimniederlage gegen den Spitzenreiter TSV Altenholz in die wohlverdiente Weihnachtspause gegangen.

Mit den Ergebnissen in der Frühphase der Saison war Trainer Heiko Grell überhaupt nicht zufrieden. Auch wenn die Neuzugänge – fanden sich relativ schnell in die Mannschaft und das System ein – integriert werden mussten, waren die Niederlagen in Mönkeberg und Ellerbek unnötig und das Unentschieden in Stockelsdorf als ein Punktverlust zu sehen. To/Lee rief das vorhandene Potential nicht kontinuierlich genug ab und ließ dieses in Ellerbek fast völlig vermissen. Mit dem 22:22 vor heimischer Kulisse gegen den AMTV Hamburg war ein Aufbäumen der Mannschaft gegenüber den vorherig gezeigten Leistungen zu spüren.

Nun lief es deutlich besser, die Mannschaft fand mehr und mehr zum Spiel und brachte ihre Fähigkeiten auf die Platte. Es folgten fünf Siege in Folge. Als der nahezu fehlerfreie Tabellenprimus TSV Altenholz nach Todesfelde kam, zeigte die Mannschaft in der ersten Halbzeit, was wirklich in ihr steckte und dass sie mit Altenholz durchaus auf Augenhöhe agiert. Der Bruch in der zweiten Halbzeit zeigte deutlich auf, wo die größten Baustellen liegen, an denen es zu arbeiten gilt.

„Nach einem holprigen Start in die Saison ist die Mannschaft dennoch guten Mutes, dass in der Rückrunde noch einiges drin ist“, gibt Leonie Wulf die Stimmung aus der Mannschaft wieder. „Es gilt also die Minuspunkte so gering wie möglich zu halten und am Ende der Saison zu sehen, was noch möglich ist mit den Hürden über die bereits gestolpert wurde.“

Trainer Grell hofft, dass sich die Konstanz, die sich die Mannschaft erarbeitet hat, festigt und die Mängel, die in den Spielen zu Tage traten, abgearbeitet werden, um das weiterhin anvisierte Ziel zu den ersten drei Mannschaften der Liga zu gehören, realisiert wird. Die Mannschaft trainierte seit vielen Wochen gut und konstant, was sich auch in den Spielen deutlich widerspiegelte. Wenn die Fehlerquote im Bereich der technischen Fehler ohne Bedrängnis noch heruntergeschraubt werden kann, sollte die Mannschaft zu noch besseren – auf jeden Fall konstanteren Leistungen – fähig sein.

Besonders ausgezeichnet hat sich in der Hinrunde wieder einmal der Willen der Mannschaft sich gegen drohende Niederlagen zu stemmen, schwächere Leistungen – zumeist erfolgreich – in der Gesamtheit zu kompensieren. Einzelne Spielerinnen hob Grell nicht hervor, da die Mannschaft sich immer als geschlossene Einheit präsentierte. Da Tore nicht nur vollstreckt, sondern auch erarbeitet und vorbereitet werden müssen – genauso, wie eine gelungene Abwehr immer als „Bollwerk“ funktionieren muss und Einzelkämpfer auf verlorenem Posten stehen würden.

Für die SG Todesfelde/Leezen bleibt der letzte Gegner vor Weihnachtspause, der TSV Altenholz der Meisterschafts-Favorit, der einen stabilen Eindruck hinterließ und mit ordentlich Rückenwind in die Rückrunde starten wird. Der Trainingsstart in die zweite Saisonhälfte erfolgt gleich zu Beginn des neuen Jahres mit mehreren Trainingseinheiten, wobei der Kader sich erneut komplett und sicherlich auch regeneriert an die Aufgabe Rückrunde macht.

(LW/kbi)

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