Todesfelde nach 16. Sieg bravourös in der Zweitliga-Aufstiegsrunde

Henstedt-Ulzburg weiter tief im Abstiegsstrudel

Todesfelde feiert 16. Sieg im 16. Spiel gegen Vechta
Foto: Lobeca/Fabian Lamprecht
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Lübeck – In der 3. Liga der Frauen hat sich der verlustpunktfreie Spitzenreiter SV Todesfelde, unter anderem durch eine gut aufgelegten Franziska Haupt (insgesamt 15 Tore), vorzeitig in die Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga katapultiert. Nun fehlt nur noch ein Sieg aus den letzten sechs Spielen für die Meisterschaft als Sahnehäubchen für den Aufsteiger. Für den SV Henstedt-Ulzburg wird die Luft in der 3. Liga nach der neuerlichen Niederlage langsam etwas dünner, wenn da nicht bald Punkte auf der Habenseite verbucht werden.

In welche Richtung geht es in dieser Saison noch für den VfB Lübeck und den 1. FC Phönix Lübeck?

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SV Todesfelde – SC SFN Vechta 38:35 (22:18)

Nachdem unmittelbar vor Spielbeginn die Zweite des VfL Oldenburg das Heimspiel gegen den TSV Altenholz verlor, stand fest, mit einem Sieg gegen den Vorletzten SC SFN Vechta wäre die Mannschaft von Trainer Henning Ammen bereits sicher in der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga.
Nach einem konzentrierten Beginn mit einer schnellen 3:1-Führung in der 4. Minute und einem 8:5 (10.) ließ die Konzentration ein wenig nach. Der SC SFN Vechta nutzte diese Schwächephase zum Ausgleich beim 9:9 (15.), was die Auszeit von Trainer Ammen nach sich zog. Innerhalb von weniger als drei Minuten machte Todesfelde mit einem 4:0-Lauf aus dem 11:11 ein 15:11 (22.). Langsam begann der Angriffsmotor der Gastgeberinnen rund zu laufen, so ging es mit einer 22:18-Führung in die Pause. Nach dem 11:11 war es Todesfeldes Haupttorschützin Franziska Haupt, die in dieser Phase sechs von ihren insgesamt elf Toren bis zur Pause beisteuerte.
Die Gastgeberinnen kamen hellwach aus der Kabine aufs Spielfeld zurück und setzten sich weiter auf 26:20 (38.) ab. Doch Vechta ließ sich nicht abschütteln, hielt druckvoll dagegen und verkürzte auf 25:28 (41.), was Trainer Ammen Gesprächsbedarf abverlangte. Mit zwei Treffern in wenigen Sekunden erhöhte Tofe wieder auf 30:25 (42.) und die Kontrolle über das Spiel war zurück. In die letzten 15 Minuten ging es für den Spitzenreiter mit einer 32:26-Führung. Ach wenn die Gäste zwischenzeitlich verkürzten, ließ sich der SV Todesfelde den Sieg und die damit verbundene sichere Teilnahme an der Zweitliga-Aufstiegsrunde nicht mehr nehmen. Am Ende stand die Amtssporthalle Todesfelde Kopf und die Fans feierten ihre Mannschaft nach dem 38:35-Erfolg frenetisch.
„Kompliment an die Mannschaft – 16. Spiel, 16. Sieg – das spricht für die Konstanz und die harte Arbeit, die die Mädels jede Woche investieren. Wir sind von Anfang an richtig gut in unser Tempospiel gekommen und haben direkt den Rhythmus vorgegeben. In der Defensive konnten wir viele gute Aktionen setzen, vor allem die Achse mit der Kreisspielerin haben wir konsequent und diszipliniert verteidigt. Insgesamt eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung“, so das rundum positive Fazit von Trainer Ammen.

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VfB Lübeck

Torschützinnen für den SV Todesfelde
Franziska Haupt (15/2), Svea Schüller (5/2), Lena-Marie Müller (4), Lara Röhrig und Rieka Thal (je 3), Janina Kardel und Marit Kristin Kaps (je 2), Leonie Wulf, Lina-Cathleen Asmussen, Victoria Nigbur und Sophie Stübinger (je 1)

SV GW Schwerin – SV Henstedt-Ulzburg 38:24 (18:11)

Für den SV Henstedt-Ulzburg gab es als Schlusslicht beim ambitionierten SV GW Schwerin, der sich noch berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der Zweitliga-Aufstiegsrunde macht, nicht den Hauch einer Chance Bonuspunkte im Abstiegskampf zu sammeln. Dadurch befindet sich der SVHU weiterhin am Tabellenende, allerdings lediglich zwei Punkte hinter dem rettenden Ufer. Noch ist also alles drin, da es auch noch gegen direkte Mitkonkurrenten geht in den letzten sechs Begegnungen.

Torschützinnen für den SV Henstedt-Ulzburg
Tara Richter (6/4), Jana Schmütz (5/1), Emilie Wolf (4), Karina Mader, Saskia Sankowski und Lina Röttger (je 2), Emma Hüge, Pauline Jordt und Svenja Dornseiffer (je 1)

Alle Spiele der Staffel Nord-Ost

VfL Oldenburg IITSV Altenholz31:32
TuS 97 Bielef./Jöll.TSV Nord Harrislee33:34
SV TodesfeldeSC SFN Vechta38:35
TV Hann.-BadenstedtBuxtehuder SV II31:27
SV GW SchwerinSV Henstedt-Ulzburg38:24
HSG Blomb.-Lippe IIFrankfurter HC27:21

Die aktuelle Tabelle

1SV Todesfelde32:0576:469107
2SV GW Schwerin20:10426:37749
3TV Hann.-Badenstedt18:14503:45053
4VfL Oldenburg II17:13448:43317
5TuS 97 Bielef./Jöll.16:14460:42832
6HSG Blomb.-Lippe II16:16490:4900
7TSV Nord Harrislee15:13392:3875
8TSV Altenholz14:18456:475-19
9Buxtehuder SV II13:19460:486-26
10Frankfurter HC10:24385:529-144
11SC SFN Vechta9:23503:534-31
12SV Henstedt-Ulzburg8:24445:486-41

Bildquellen

  • SV Todesfelde feiert Sieg: Lobeca/Fabian Lamprecht
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