Todesfelde sensationell vorzeitig verlustpunktfreier Drittliga-Meister

Nur noch Schaulauf für designierten Aufsteiger - Weiße Weste als Krönung?

Der SV Todesfelde in der 3. Liga nicht zu bremsen
Foto: SV Todesfelde/Florian Haupt
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Todesfelde – In der 3. Liga der Frauen hat der verlustpunktfreie Spitzenreiter SV Todesfelde nicht nur am 16. Spieltag vorzeitige die Aufstiegsspiele – die mangels Masse nicht ausgetragen werden müssen – zur 2. Handball-Bundesliga erreicht, sondern auch eine Woche später, am vergangenen Wochenende, beim TSV Nord Harrislee die Meisterschaft gefeiert. Dieses bisher alles ohne jeden Verlustpunkt, was keiner anderen Mannschaft in dieser Saison in den anderen zwei dritten Ligen gelang.

Tofe krönt Drittligasaison mit der Meisterschaft und Aufstieg

Als Aufsteiger in die 3. Liga zeigte sich die Mannschaft von Trainer Henning Ammen als wahrer Überflieger und rockte die Liga von Beginn an und steht derzeit mit 34:0 Punkten und 611:494 Toren einsam an der Tabellenspitze vor dem Zweiten, dem SV GW Schwerin (22:10). Den Todesfelderinnen gelangen je Spiel 35,9 Tore – davon erzielte die Haupttorschützin Franziska Haupt 10,4 – und sie kassierten lediglich 29,1 Gegentore.
Die bisher meisten Tore erzielte der SVT am 13. Dezember des vergangenen Jahres im Nachholspiel des 2. Spieltages gegen die Zweite der HSG Blomberg-Lippe mit 47:34 und der höchste bisherige Sieg gelang am 22. November beim 38:19-Erfolg vor heimischer Kulisse gegen den TSV Altenholz. Dem gegenüber stehen zwei Partien, die jeweils nur mit einem Tor Differenz gewonnen wurden – SV GW Schwerin (zuhause) und TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck (auswärts) jeweils 30:29.
Damit nicht genug, auch die Haupttorschützin der Liga – auch aller drei 3. Ligen – kommt mit Franziska Haupt mit 176 Toren, davon 27 per Siebenmeter, vom Meister Todesfelde. Auch hier gibt es, wie auch in der Tabelle, einen großen Vorsprung in der Staffel Nord vor der Zweitplatzierten vom SC SFN Vechta mit Svenja Ruhöfer (132/62).

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Todesfelde kann Saison ohne Verlustpunkt beschließen

In den letzten fünf Punktspielen folgt nach der bereits absolvierten und gewonnenen Kür noch das Schaulaufen. Dieses will die Mannschaft allerdings nicht auf die leichte Schulter nehmen, wollen die Todesfelderinnen doch das ehrgeizige Ziel erreichen, die Saison ohne Punktverlust ins Ziel zu bringen. Darum werden die letzten Begegnungen weiterhin unter Vollgas stattfinden, auch wenn der Aufstieg bereits perfekt ist – vorbehaltlich der Lizenzerteilung durch die HBF (erfolgt voraussichtlich Mitte Mai) – und aus derzeitiger Sicht es nur einen Aufsteiger geben wird, den SVT! Es gab insgesamt nur drei Meldungen bei den Drittligisten und die beiden anderen stehen derzeit noch auf keinem aufstiegsberechtigten Tabellenplatz. Bei Lizenzerteilung, wovon alle ausgehen, wäre der Durchmarsch aus der Regionalliga in die 2. Handball-Bundesliga realisiert.

Bildquellen

  • SV Todesfelde feiert: SV Todesfelde/Florian Haupt
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