
Todesfelde – Nach 1:9-Punkten aus den ersten fünf Partien hat der Aufsteiger SV Todesfelde in der 2. Handball Bundesliga Frauen (HBF) morgen (17.10.) um 18 Uhr sein drittes Auswärtsspiel beim nächsten Spitzenclub, dem ESV 1927 Regensburg, auf dem Spielplan. Dort hängen die Trauben erneut sehr hoch, doch die Mannschaft von Trainer Henning Ammen hat gut trainiert und reist zuversichtlich in den Süden.
ESV 1927 Regensburg – SV Todesfelde (Sonnabend, den 31.10. um 18 Uhr)
Die Mannschaft von Trainer Henning Ammen tritt erneut auswärts gegen ein Spitzenteam der 2. Bundesliga an, dem ESV 1927 Regensburg, die mit 6:2 Punkten ihren Platz in der Spitzengruppe der Liga verteidigen wollen. Das diese Reise kein Zuckerschlecken wird, zeigt schon die bisherige Ausbeute des SV Todesfelde mit 1:9 Punkten und dem derzeitigen 13. Tabellenplatz. Dennoch möchte das Team an die vielen guten Auftritte zum Saisonstart anknüpfen und erneut alles probieren, um eine Überraschung zu erzielen.
Regensburg überzeugt mit einer stabilen Abwehr
Die Regensburgerinnen sind mit 6:2 Punkten gut in die Saison gestartet. Besonders auffällig ist ihre defensive Stabilität: Mit bislang nur 97 Gegentoren – ein Schnitt von 24,3 pro Spiel – gehört der ESV zu den abwehrstärksten Mannschaften der Liga. Lediglich der VfL Waiblingen (24,0) besitzt aktuell eine bessere Defensive. Die einzige Niederlage kassierte der ESV direkt am ersten Spieltag mit 24:27 beim bisher ungeschlagenen Bergischen HC. Alle anderen drei Begegnung blieb Regensburg ohne Punktverlust.
Das letzte Pflichtspiel der Gastgeberinnen liegt inzwischen bereits vier Wochen zurück. Zuletzt stand Regensburg am 19. September zuhause gegen den Tabellenachten HC Rödertal (6:4 Punkte) auf der Platte. Diese Partie gewannen die Gastgeberinnen mit 31:28 und bewiesen, dass sie zur Spitzengruppe der Liga gehören, bevor nun das Duell mit dem SV Todesfelde ansteht. Für die Todesfelderinnen wird es wichtig sein, im Angriff geduldig zu agieren, Bewegung ins Spiel zu bringen und die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen.
SVT arbeitet an taktischen Abläufen
Nach der 26:32-Heimniederlage gegen den HSV Solingen-Gräfrath 76 richtete sich der Blick des SVT auf die nächste Aufgabe. Gegen Solingen zeigte sich vor allem in der ersten Halbzeit, wie wichtig es ist, von Beginn an Lösungen im Angriff zu finden und defensiv den nötigen Zugriff zu bekommen. Nach dem Seitenwechsel gelang es dem SV Todesfelde, sich deutlich zu steigern und den Rückstand zwischenzeitlich von zwölf auf vier Tore zu verkürzen. In der Trainingswoche arbeitete die Mannschaft intensiv an taktischen Inhalten. Dabei standen die Abläufe im Angriff und das Zusammenspiel in der Abwehr im Mittelpunkt. Die erarbeiteten Lösungen sollen nun auch im Spiel gegen Regensburg greifen. Gegen die defensivstarken Gastgeberinnen wird es darauf ankommen, geduldig zu spielen, den Ball laufen zu lassen und im richtigen Moment konsequent abzuschließen.
Über 60 Minuten konzentriert bleiben
Für die Blau-Gelben wird entscheidend sein, die Trainingsinhalte von Beginn an umzusetzen und über die gesamte Spielzeit als Mannschaft aufzutreten. Eine kompakte Abwehr und ein variables Angriffsspiel sollen dabei helfen, die Regensburgerinnen vor Herausforderungen zu stellen. Unterstützt wird das Team von Trainer Ammen auch auf dieser weiten Reise erneut von einigen Fans.
Alle Spiele der 2. Handball Bundesliga
| 16.10.2026 | 20.00 | VfL Waiblingen | – | Bergischer HC |
| 17.10.2026 | 18.00 | TSV Bayer 04 Leverk. | – | Füchse Berlin |
| 17.10.2026 | 18.00 | ESV 1927 Regensb. | – | SV Todesfelde |
| 17.10.2026 | 18.30 | HSV Solingen-Gräfrath | – | HSG Freiburg |
| 17.10.2026 | 18.30 | SV Werder Bremen | – | HC Rödertal |
| 17.10.2026 | 19.30 | 1.FSV Mainz 05 | – | HL Buchh. 08-Roseng. |
| 17.10.2026 | 19.30 | SG Nürtingen-Zizish. | – | Rostocker HC |
| 18.10.2026 | 16.00 | TuS Lindfort | – | SG 1909 Kirchhof |
Bildquellen
- Spielerkreis von Todesfelde: Lobeca/Fabian Lamprecht



