
Todesfelde – Nach einer zweiwöchigen Pause hat der Aufsteiger SV Todesfelde in der 2. Handball Bundesliga Frauen (HBF) das dritte Heimspiel auf dem Programm. Morgen (10.10.) um 20 Uhr empfangen die Todesfelderinnen mit dem HSV Solingen-Gräfrath 76 den Tabellensiebten in der Ludwig-Jahn-Halle in Bad Schwartau.
SV Todesfelde – HSV Solingen-Gräfrath 76 (Sonnabend, den 10.10. um 20 Uhr)
Nach zwei spielfreien Wochenenden erwartet den SV Todesfelde morgen gegen den HSV Solingen-Gräfrath erneut ein echter Härtetest, da der Tabellensiebte seine Visitenkarte abgibt. Das Team weist in der Liga 6:2 Punkte auf und schaltete am vergangenen Wochenende im DHB-Pokal sensationell den Erstligisten aus TuS Metzingen aus und steht damit im Viertelfinale des Wettbewerbs. Damit wartet auf die Mannschaft von Trainer Henning Ammen eine anspruchsvolle Aufgabe.
Der Verein aus Solingen verfügt zudem über viel Erfahrung im höherklassigen Frauenhandball. 2019 gelang ihnen der Aufstieg in die 2. Bundesliga. In der Saison
2022/23 feierte der HSV die Meisterschaft und damit den erstmaligen Aufstieg in die 1. Bundesliga Frauen. Nach dem direkten Wiederabstieg kehrte Solingen in die zweithöchste Spielklasse zurück. Auch individuell verfügt der kommende Gegner über viel Torgefahr. Beste Werferin der Solingerinnen ist aktuell Rechtsaußen Neele Spengler mit 22 Treffern. Im Angriff kann der SVT weiterhin auf Franziska Haupt zählen, die mit 41 Treffern die aktuell Torschützenliste anführt.
,,Wir wollen uns endlich für die bisher starken Auftritte belohnen und den ersten Saisonsieg einfahren. Gegen Waiblingen, Nürtingen und Mainz haben wir teilweise begeisternd gespielt, am Ende aber jeweils unglücklich die Sensation verpasst. Mit dem HSV erwartet uns zwar erneut ein echter Kracher, aber auch dort wird man wahrgenommen haben, dass der SVT, trotz zu geringer Punktausbeute, in jedem der bisherigen Spiele mindestens auf Augenhöhe agierte. Hieran wollen wir anknüpfen und die Leistung möglichst über die vollen 60 Minuten zeigen. Die Mannschaft ist hochmotiviert und optimal vorbereitet“, zeigte sich der Sportliche Leiter Florian Haupt zuversichtlich.
Um möglichst für eine Überraschung zu sorgen, benötigt der SVT Unterstützung durch seine Fans, die aus der gesamten Region in einer vollen Halle für Stimmung auf der Tribüne sorgen. Dieses könnte bei den Spielerinnen auf der Platte im entscheidenden Moment neue Kräfte freisetzen. „Nicht zuletzt zeichnet genau das seit Jahren auch unseren Verein aus. Ich wünsche mir für das anstehende Heimspiel, dass die Region zusammensteht und möglichst viele Fans den Weg nach Bad Schwartau finden. Man hat beim letzten Heimauftritt gegen Leverkusen gesehen, welche Wucht hier entstehen kann und ich bin mir sicher, dass dies auch noch weiter gesteigert werden kann“; ergänzte Haupt.
Todesfelde hofft auf starke Unterstützung und ausverkauftes Haus
Morgen kommt der Ex-Club HSV Solingen-Gräfrath von SVT-Spielerin Lara Röhrig mit ordentlich Selbstvertrauen in den Norden. Der HSV verlor bislang nur eine Partie mit 26:32 beim HC Rödertal. Die Mannschaft von Trainer Henning Ammen ist bis unter die Haarspitzen motiviert und hofft auf ein volles Haus, ganz gleich ob aus Kiel, Hamburg, Lübeck oder Todesfelde. Die Mannschaft freut sich über jede Unterstützung von den Rängen und lässt sich dadurch auch immer wieder pushen. Mit dieser Stimmung im Heimspiel soll es endlich gelingen und am Ende heißen. „Sensation perfekt! Dorfklub begeistert vor ausverkauftem Haus!“
Tickets gibt es wie immer online im Vorverkauf. Für Kurzentschlossene wird es auch eine Abendkasse geben.
Alle Spiele der 2. Handball Bundesliga
| 10.10.2026 | 18.30 | Bergischer HC | – | SV Werder Bremen |
| 10.10.2026 | 18.30 | HC Rödertal | – | TuS Lindfort |
| 10.10.2026 | 18.30 | Rostocker HC | – | VfL Waiblingen |
| 10.10.2026 | 19.00 | HSG Freiburg | – | 1.FSV Mainz 05 |
| 10.10.2026 | 19.00 | Füchse Berlin | – | SG Nürtingen-Zizish. |
| 10.10.2026 | 20.00 | SV Todesfelde | – | HSV Solingen-Gräfrath |
| 11.10.2026 | 16.00 | HL Buchh. 08-Roseng. | – | TSV Bayer 04 Leverk. |
Bildquellen
- SV Todesfelde jubelt: Lobeca/Andreas Knothe








