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Lübeck – Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat das letzte Viertelfinale des Tages bestritten und sich mit 26:31 (12:16) gegen Ägypten – dem Zweiten der Vorrundengruppe B – bei Olympia verabschiedet. Nach einem enttäuschenden Start blieb die Chancenverwertung im Angriff das große Manko und das DHB-Team muss die Rückreise antreten, statt des Einzugs ins Halbfinale, was alle Medaillenträume platzen ließ.

Deutschland – Ägypten 26:31 (12:16)

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hatte einen desolaten Start und lag – nach dem 1:1 in der 2. Minute durch Steffen Weinhold – bereits mit 1:6 hinten, bevor Julius Kühn den zweiten Treffer für seine Farben in der 10. Minute erzielte. Im Angriff gab es Fehlversuche und Fehlpässe, was Ägypten gnadenlos bestrafte. Als Weinhold das 6:8 (15.) erzielte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch weiter als bis auf zwei Tore kam Deutschland nicht heran. So ging es mit einem 12:16 in die Kabine.

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Gleich nach Wiederbeginn setzten sich die Ägypter, die in ihrem Torhüter Karim Hendawy den großen Rückhalt hatten, auf fünf Tore ab und die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason ließ zu viele klare Chancen ungenutzt. So lief Deutschland weiter ständig hinterher und kam nur bis auf drei Treffer heran. Als aus dem 21:24 (49.) ein 21:28 (55.) wurde, war der letzte Widerstand gebrochen. Auch die Einwechslung von Juri Knorr in den letzten Minuten brachte keine Wende mehr und der Traum vom Halbfinale war beendet. Am Ende stand eine verdiente 26:31-Niederlage auf der Anzeige.

Fazit: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hatte in der Offensive eine desaströse Chancenverwertung an den Tag gelegt und beide Torhüter zeigten keine Normalform, wo hingegen der ägyptische Torhüter Karim Hendawy zum Matchwinner wurde. Somit ist der Medaillentraum im Viertelfinale gegen den Afrika-Meister Ägypten ausgeträumt.

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Alle Viertelfinal-Ergebnisse im Überblick

FrankreichBahrain42:28
SchwedenSpanien33:34
DänemarkNorwegen31:25
DeutschlandÄgypten26:31

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