Torhüter Robin Haug hält den fehlerbehafteten Arbeitssieg für Hamburg fest

Technische Fehler und ausgelassene Chancen bestimmten die Partie

Robin Haug hält mit seiner Schlussparade den Sieg fest
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat in der Handballbundesliga bei der GWD Minden einen schwer erkämpften Arbeitssieg eingefahren. Technische Fehler und reichlich ausgelassene Großchancen verhinderten ein besseres Ergebnis. Am Ende ließ der zweite Auswärtssieg in Folge den HSV Hamburg auf Platz 10 klettern.

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GWD Minden – HSV Hamburg 29:30 (12:13)

Der HSV Hamburg eröffnete die Partie mit dem 1:0 per Siebenmeter durch Frederik Bo Andersen in der 2. Minute, nachdem Mohamed El Tayar den ersten Angriff der GWD Minden entschärft hatte. Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel, in dem beide Seiten mit technischen Fehlern und ausgelassenen Chancen glänzten. Nach einem 2:3-Rückstand gelang den Hamburgern mit einem 4:1-Lauf das 6:4 (8.). Bis zu diesem Zeitpunkt netzten für die Gäste jeweils dreifach Bo Andersen und Moritz Sauter. Sauter blieb es auch vorbehalten, nach dem 6:6 die erneute Führung der Hamburger zum 7:6 (13.) zu erzielen, dem Nicolaj Jørgensen das 8:6 in der gleichen Minute folgen ließ. Nach einer Siebenmeterparade von El Tayar gelang Jørgensen per Strafwurf das 9:7 (17.). So ging es bis zur Halbzeit wechselseitig weiter und Hamburg nahm ein knappe 13:12 mit in die Pause.

Gleich nach Wiederbeginn parierte Robin Haug einen Siebenmeter, musste aber den Nachwurf zum 13:13 passieren lassen. Es blieb ein Spiel auf einem eher niedrigen Niveau, in dem der HSV Hamburg immer wieder vorlegte, doch die Gastgeber ließen sich nicht beeindrucken und glichen immer wieder aus, ohne selbst die Führung wieder zu übernehmen. Dieses ging bis in die Schlussphase zum 28:28 (55.) so. Anschließend legte Hamburg das 30:28 (58.) vor, doch Minden ging in die offensive Deckung über und erzielte das 29:30 als noch gut 100 Sekunden zu spielen waren. Im Anschluss an die Hamburger Auszeit vergab Jørgensen frei vor dem Tor die endgültige Entscheidung. Nach Ablauf der Spielzeit parierte Haug den sehr platziert geworfenen direkten Freiwurf der Mindener und hielt die beiden Punkte für Hamburg fest.

Torsten Jansen war direkt nach der Begegnung erleichtert. „Jedes Bundesliga-Spiel, egal wo, ist unglaublich schwer“, so der Chefcoach. „Hut ab für die zwei Punkte gegen eine Mannschaft, die unten drinsteht. Ich denke, wir hätten das ein bisschen früher klarmachen können. Aber wir haben heute viele taktische Dinge probiert, das meiste hat auch funktioniert. Die Jungs haben überragend verteidigt und am Ende zwei Punkte geholt. Das ist nicht selbstverständlich.“

Der Handball Sport Verein Hamburg spielte in folgender Aufstellung
Mohamed El Tayar, Robin Haug – Toma Gadza, Oliver Norlyk (2), Elias Kofler (2), Jacob Lassen, Nicolaj Jørgensen (7/2), Niklas Weller (6), Kaj Geenen (1), Maximilian Botta, Frederik Bo Andersen (8/2), Xavier Apelt, Einar Olafsson, Moritz Sauter (4), Azat Valiullin

Bildquellen

  • Robin Haug als Matchwinner: Lobeca/Ralf Homburg
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