Trainer Jens Häusler freut sich über zwei wichtige Punkte

Fredenbecks Trainer sah Max Folchert im Tor als entscheidenden Faktor

Piet Möller immer ein Unruheherd und mit 12 Treffern Haupttorschütze der HSG
Foto: FB
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Neustadt i.H. – Die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz hat sich mit einem schwer erkämpften und schon fast verloren geglaubten 26:25-Sieg im Kampf um Platz 6 zurückgemeldet. Dabei gelang der Sieg erst unmittelbar vor der Schlusssirene nach einem Missverständnis beim VfL Fredenbeck. Mit nun 11:11 Punkten stehen die Ostholsteiner wieder in Schlagdistanz zum Platz 6, der am Ende der Vorrunde den direkten Klassenerhalt bedeuten würde.

Trainer Jens Häusler freute sich über glücklich Punkte: „Das ist für uns heute ein sehr glücklicher Sieg. Natürlich nehmen wir die zwei Punkte gerne mit, weil wir die auch richtig gut gebrauchen können. Wir haben im gesamten Spiel leider immer wieder unseren spielerischen Faden verloren und sind immer wieder in Rückstand geraten. Was wir nicht verloren haben ist aber der Glaube an die eigene Leistung und die Möglichkeit das Spiel wieder an uns nehmen zu können. Die Situation kurz vor Schluss war natürlich ein Geschenk, das wir gerne genommen haben, um damit wie gesagt glückliche zwei Punkte einzufahren. Wir werden uns nun in der kommenden Woche weiter intensiv damit beschäftigen die neuen Spieler bestmöglich zu integrieren, damit wir im letzten Spiel vor der Winterpause gegen den Oranienburger HC auch wieder etwas mitnehmen können.“

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VfL Fredenbeck Trainer Igor Scharnikau sah eine gute Leistung seiner Mannschaft: „Wir kämpfen 60 Minuten und geben alles, dann machen wir ein paar wenige Fehler und verlieren das Spiel. In der zweiten Hälfte spielen wir oft in Unterzahl das ist schwer zu kompensieren. Ostsee hat aber auch immer gekämpft und hat immer versucht das Spiel wieder an sich zu nehmen. Gerade Max Folchert im Tor der HSG war in der zweiten Halbzeit sehr stark. Auch unser „Sparki“ hat im Tor ein super Spiel gemacht und ich bin trotz der Niederlage mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Leider haben sie sich für ihre gute Leistung heute nicht belohnt – das ist schade.“

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Der Sportliche Leiter Frank Barthel freut sich über das derzeitige Selbstbewusstsein: „Dieses Spiel lief so wie erwartet, aber nicht erhofft. Fredenbeck hat alles gegeben und gekämpft bis zum Umfallen, sie hätten heute ganz sicher auch einen Punkt für diese Leistung verdient. Wir haben diesen Kampf aber auch angenommen und haben immer an uns geglaubt. Dieses Selbstbewusstsein hat Fredenbeck in der derzeitigen Situation nicht, der verworfene Siebenmeter von Ole Richter in der Schlussphase machte dies deutlich, das ist dann einfach eine Kopfsache. Für uns sind das wichtige Punkte, die wir uns gerne einfacher erarbeitet hätten, aber darauf kommt es nicht an, sondern darauf das man die Punkte hat. Es ist noch nicht allzu lange her, dass wir uns trotz guter Leistung am Ende nicht selbst belohnt haben, da sind wir jetzt einen Schritt weiter und das freut mich.“

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