Voller Einsatz in der alten Meesenhalle
Foto: Reiner Sprengel

Lübeck – Bei den Frauen des TuS Lübeck 93 hat das Treffen ehemaliger Spielerinnen bereits Tradition. Das hat zwei Initiatoren der Ü 60-Generation Anfang des Jahres – noch vor Corona – dazu veranlasst, hier einmal einen Versuchsballon – ein „Veteranen-Treffen“ – in die gleiche Richtung zu starten. „Was den Frauen recht ist, sollte den Männern billig sein“, hieß es und das bedeutete den Startschuss. Die zwei Initiatoren – Peter Larsson und Hans-Dieter Moritz – setzten sich zusammen, um den Kreis der „Verdächtigen“ zu ermitteln. Am 2. Oktober um 18.30 Uhr war es nun soweit, die etwas abgespeckte Version fand in Clubhaus des TuS Lübeck 93 statt.

Die Macher leisteten Schwerstarbeit

Es wurde eine Sisyphusarbeit für die Beiden, die sich dieses Projekt auf die Fahne geschrieben hatten. Es war als ein großes Ehemaligen-Treffen ursprünglich geplant, doch die Corona-Pandemie hatte etwas dagegen. Trotzdem feilten sie weiter an einer Möglichkeit, wie so etwas trotzdem stattfinden könnte. Es ging eine Ü 60-Veranstaltung in Planung, nachdem die Namen, so gut es möglich war, zusammen getragen waren. Jetzt trat der eigentliche Macher Peter Larsson auf den Plan und setzte das Puzzle zusammen, indem er unermüdlich die sozialen Medien und das Telefon quälte, um die mehr als 60 Ehemaligen zu kontaktieren. Der Feinschliff war perfekt, als immerhin 25 Teilnehmer zusagten.

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Mit Spannung wurde nun der Tag erwartet, ob trotz der Corona bedingten Einschränkungen das Experiment gelingen sollte. Trotz zwei kurzfristiger Absagen bei Larsson trafen 23 ehemalige Spieler der Ü 60-Generation ein. Es gab bei der Ankunft auf fast allen Seiten ein großes Rätselraten, wer wohl wer sei, was bereits zu einem sehr kurzweiligen Start führte. Es dauerte eine ganze Weile, bis diese Zeremonie abgeschlossen war, da kam das nächste kleine Hindernis – das Hygienekonzept im Clubhaus. Aber wie Handballer nun einmal sind, wurde die Umsetzung ohne murren zielstrebig umgesetzt, auch wenn durch den notwendigen Abstand die Ausbreitung etwas mehr Raum erforderte.

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Reger Austausch war an der Tagesordnung

Nachdem jeder seinen ersten Platz gefunden hatte, begrüßte der 1. Vorsitzende des Vereins – selbst Handballer mit Leib und Seele – Friedel Schrader alle Teilnehmer und gab einen kurzen Abriss über die Veränderungen der letzten Jahre beziehungsweise Jahrzehnte. Im Anschluss gab es an allen Tischen einen regen Austausch über die „alten Zeiten“. Bilder aus dieser Zeit – noch konventionell gedruckt oder eingescannt auf dem Tablet präsentiert – sorgten für die weiteren Erinnerungen ganz besonderer Art. Es war ein sehr kurzweiliger Abend, der allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben wird.

Der „harte Kern“ ließ das Treffen gegen Mitternacht ausklingen. Alle Teilnehmer bedankten sich unisono beim Macher Larsson für die aufwendige Organisation und es kam sofort der Wunsch nach einer Wiederholung auf. Hier gab es die Anregung, dieses doch eventuell im Sommer durchzuführen bei einem geselligen Grillabend. Diese Anregung speicherte Larsson im Hinterkopf ab und somit dürfte einem zweiten Treffen dieser oder ähnlicher Art nichts im Wege stehen.

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