
Leipzig – Der VfL Lübeck-Schwartau hat die große Überraschung beim SC DHfK Leipzig nur hauchdünn verpasst. Beim Bundesliga-Absteiger und Topfavoriten auf den Wiederaufstieg unterlag die Mannschaft von David Röhrig mit 32:33. Trotz der ersten Niederlage bestätigte der VfL mit seiner Leistung, dass er zu den stärkeren Mannschaften der 2. Bundesliga zu zählen ist.
VfL führt zur Pause mit zwei Toren
Von der Favoritenrolle der Leipziger war über weite Strecken wenig zu sehen. Lübeck-Schwartau hielt gegen die mit reichlich Bundesliga-Erfahrung ausgestatteten Sachsen nicht nur mit, sondern ging sogar mit einer Zwei-Tore-Führung in die Halbzeitpause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung völlig offen. Am Ende entschieden Kleinigkeiten das Topspiel zugunsten der Gastgeber, die sich knapp mit 33:32 durchsetzten.
Niederlage mit Signalwirkung
Auch wenn die ersten Punkte der Saison damit liegen geblieben sind, kann der VfL viel aus dem Auftritt mitnehmen. Nach den beiden Siegen zum Auftakt lieferte Lübeck-Schwartau nun auch beim wohl größten Aufstiegsfavoriten der Liga ein Duell auf Augenhöhe. Der perfekte Saisonstart ist damit zwar beendet, die Leistung in Leipzig unterstreicht aber die Ambitionen und Qualität der Mannschaft von Röhrig.



