Überbrückungshilfen auch für die dritte Liga

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Lübeck – Der Haushaltsausschuss hat am Mittwoch (9.9.) auf Antrag von CDU/CSU und SPD die Erweiterung der Überbrückungshilfen an Sportvereine und Verbände beschlossen. Bereits im Juli brachte die Große Koalition ein Hilfspaket von 200 Millionen Euro für Sportvereine der Profi-Ligen außerhalb des Männer-Fußballs, die vor allem von wegbrechenden Zuschauereinnahmen betroffen sind, auf den Weg. Nun wurde der Adressatenkreis möglicher Empfänger der Überbrückungshilfen unter anderem auf Verbände und auf alle 3. Ligen der olympischen, nicht-olympischen und paralympischen (semi-)professionellen Sportvereine und Unternehmen erweitert.

Kreis für Überbrückungshilfe auf 3. Liga ausgeweitet

Andreas Michelmann, Sprecher von Teamsport Deutschland und Präsident des Deutschen Handballbundes, kommentierte: „Erneut bedanken wir uns herzlich beim Haushaltsausschuss und dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages für diese wichtige Unterstützung des Mannschaftssports. Die Corona-Krise trifft alle zuschauerintensiven Mannschaftssportarten und Wettbewerbe gleichermaßen. Daher sind wir sehr dankbar, dass nun auch unsere Verbände und die Clubs der 3. Ligen antragsberechtigt sind. Die Verbände nehmen mit der Jugendarbeit und den Aushängeschildern Nationalmannschaften eine wichtige gesellschaftliche Position ein. Wir sehen es daher als eine Wertschätzung der Politik an, dass wir nun auch antragsberechtigt sind. Dieser Schulterschluss von Sport und Politik ist sehr erfreulich, und wir wissen dies zu schätzen.“

Die Mitgliedsverbände von Teamsport Deutschland haben zudem Hygiene- und Zuschauerkonzepte zum Wiedereinstieg in den Wettkampfbetrieb erarbeitet und unterstützen die am 27. August eingerichtete Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien der Länder bei der Ausarbeitung von entsprechenden Konzepten, um einen Einstieg in den Wettkampfbetrieb möglichst ab Oktober wieder zu ermöglichen.

Michelmann erläuterte weiter: „So sehr wir uns über das Hilfsprogramm des Bundes freuen, die beste Hilfe wäre immer noch das Ermöglichen des Wettkampfbetriebes mit Zuschauern, sofern dies die Entwicklung der Corona-Pandemie erlaubt. Dies ist eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Wochen, die wir gemeinsam mit unserem Parlamentarischen Beirat, den Profi-Ligen, dem DOSB sowie den Staatskanzleien und dem BMI angehen werden.“

(PM-DHB)

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