Verbände üben Druck auf Landesregierung aus – kommen jetzt doch Lockerungen?

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Lübeck – Test-, Freundschafts- und Vorbereitungsspiele zur kommenden Saison sind in Schleswig-Holstein nach wie vor verboten. Das gab die Landesregierung am vergangenen Mittwoch bekannt. Der Aufschrei bei den Vereinen war sofort zu hören. Dabei sind es gar nicht die Maßnahmen selbst, die für den starken Unmut sorgen, sondern die „gefühlte Ungerechtigkeit“ gegenüber Sportlern in anderen Bundesländern. Das Land zwischen den Meeren ist zusammen mit Hamburg sind die einzigen beiden Länder, die nicht spielen dürfen. Das kann keiner verstehen. Harte Kritik gegenüber Ministerpräsident Daniel Günther wurde sofort lautstark geäußert. Dabei schaut die Regierung nur auf die Tendenz der aktuellen Corona-Zahlen, die steigt. Es scheint, Günther & Co. sind einfach zu vorsichtig. Ein zweiter Lockdown könnte Schleswig-Holstein hart treffen. Das Urlaubsland steht mächtig unter Druck. Was tun? Wie alle zufriedenstellen?

Alle Mannschaftssportler betroffen

550 Fußballvereine sind betroffen – von den anderen Sportarten gar nicht zu sprechen… Kinder und Jugendliche, die ab Montag wieder zur Schule gehen, dürfen am Nachmittag in ihrem Verein nicht normal gegen das Leder treten. Die Punktspiele sollten teilweise schon Anfang September beginnen. Dieser Traum zerplatzte am Mittwoch wie eine Seifenblase. Nun wird es vermutlich erst Oktober – also mehr als ein halbes Jahr nach dem Abbruch im März. Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) hat am Freitag seine Vereine über die aktuelle Situation informiert und ein klares Zeichen gesetzt. In der Nachricht heißt es:

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