Carl Löfström war im vergangenen Dezember schon mit Bayer Dormagen in der Hansehalle
Foto: Lobeca/Raasch
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Lübeck – Nachdem Marcel Möller den VfL Lübeck-Schwartau zum Sommer verlässt (HL-SPORTS berichtete), vermeldet der Zweitligist den ersten Neuzugang für die kommende Saison. Carl Löfström wechselt vom TSV Bayer Dormagen nach Lübeck. Der Kreisläufer unterschreibt beim VfL einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2022.

„Einer der besten Kreisläufer der 2. Liga“

VfL-Geschäftsführer Daniel Pankofer sagt: „Carl Löfström ist aus meiner Sicht momentan einer der besten Kreisläufer der 2. Liga. Er ist sehr torgefährlich und auch in der Abwehr stark. Seine hohe Einsatzbereitschaft zeichnet ihn aus, dazu ist er ein sehr angenehmer Mensch. Das Gesamtpaket stimmt einfach.“

61 Tore für Dormagen

Seine Qualitäten stellte der 27-Jährige in den vergangenen eineinhalb Jahren in Dormagen unter Beweis. In der laufenden Spielzeit erzielte der Schwede 61 Tore für Bayer Dormagen und steht mit seiner Mannschaft nach der ersten Saisonhälfte auf dem sechsten Tabellenplatz. Löfström wechselte zu Beginn der Saison 2018/19 vom schwedischen Erstligisten Ystads IF nach Dormagen. Zuvor spielte der 1,90 Meter große Kreisläufer in Schweden schon bei HK Aranäs, BK Heid, Önnereds HK und Frölunda IF.

Przybecki freut sich über Hilfe

Trainer Piotr Przybecki freut sich auf den Neuzugang: „Mit Carl Löfström werden wir unser Angriffsspiel noch einmal beleben. Er ist für jeden Gegner unangenehm zu verteidigen. Er wird uns aber auch in der Abwehr sehr helfen. Er ist einer, der immer voran geht. Es ist wichtig für eine Mannschaft, solche Spieler zu haben.“

Die Nähe zur Heimat

Bereits am Ende des vergangenen Jahres traf sich Löfström in Lübeck mit VfL-Trainer Przybecki, der ihn von einem Wechsel überzeugte. „Ich freue mich sehr auf die kommenden Aufgaben. Das ist eine neue Herausforderung, die perfekt zu mir passt. Der VfL ist ein professioneller Verein mit großen Ambitionen und ich möchte ein Teil davon sein,“ sagt Löfström. Auch die Nähe zu seiner Heimat war ein Faktor für den Schweden. „Ich bin dann näher bei meiner Familie und meinen Freunden. Ich kann mit meiner Freundin nach Lübeck ziehen und freue mich darauf, diese schöne Stadt kennenzulernen.“