VfL Lübeck-Schwartau gewinnt bei Premiere und hat einen neuen Helden

Tiger ringen Eulen im ersten Montagsspiel nieder

Paul Dreyer (VfL Lübeck-Schwartau). Foto: Christian Schaffrath/oH
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Lübeck – Der VfL Lübeck-Schwartau hat sein viertes Saisonspiel in der 2. Bundesliga gewonnen. Am 7. Spieltag siegten die “Tiger“ in der “Hansehölle“ beim Premieren-Montag mit 31:28 (15:14) gegen die Eulen Ludwigshafen. 1.545 Zuschauer sahen die Partie, die durch die Aufsplittung der Ligaspiele aufgrund der vielen TV-Übertragungen zum ersten Mal für die Schleswig-Holsteiner am Wochenanfang ausgetragen wurde. Die Lübecker stehen in der Tabelle damit auf Rang neun. Paul Dreyer wurde mit insgesamt 15 Paraden zum Matchwinner für den VfL und damit zum Helden.

Eulen bereiten dem VfL Probleme

Die Offensive des VfL kamen nach zwei erfolglosen Angriffen nach zwei Minuten durch Janik Schrader erstmals zum Torerfolg. Schon nach drei Minuten verteilten die Schiedsrichter-Brüder Klinke die erste Zwei-Minuten-Strafe gegen Eulen-Akteur Maximillian Haider. Mex Raguse, der nach vier Jahren für den VfL erstmals wieder in der Hansehalle spielte, traf erstmals nach fünf Minuten zum 3:1 für die Gäste (4.).

Danach stellten die Gäste auf eine 5-1 Verteidigung um, in der die Lübecker zwar Lücken fanden, aber an Ziga Urbic scheiterten. So verwandelte Jan-Eric Speckmann einen Siebenmeter zum 6:7 Anschlusstreffer (12.). Die Ludwigshafener kamen in der Folge immer besser in die Partie und ließen nach 20 Minuten lediglich zwei Tore zu. Vojtech Patzel traf von der Mitte (20.) und brachte Lübeck wieder auf zwei Toren auf 7:9 heran.

Kurz vor der Pause waren es die Hausherren, die ihr Spiel verbesserten. Die Ludwigshafener ließen ihre Überzahl ungenutzt und die Gastgeber machten mit starkem Tempospiel aus einem Drei-Tore-Rückstand ein Unentschieden – Janik Schrader traf zum 13:13 (28.). In der letzten Minute vor der Pause brachte Carl Löfström den VfL erstmals in Führung und besorgte mit dem 15:14 den Halbzeitstand.

Schwungvoll in die zweite Hälfte

Der VfL nutzte die Strafe von Meyer-Siebert und stellte durch Ole Hagedorn auf 18:14 (35.). Ein gut parierender Paul Dreyer verhinderte sechs Minuten lang einen Treffer der Ludwigshafener, bis Maximilian Haider zum 15:18 traf (36.). Die Lübecker gaben ihre Zwei-Tore-Führung nicht mehr aus der Hand, auch wenn die Eulen immer wieder ihre Offensive mit einem siebten Feldspieler verstärkten. Daraus resultierten zwei Tore in Folge auf das leere Tor durch Paul Skorupa (49.) und Jasper Bruhn (50.) – und Lübeck führte mit 27:24. Trotz sieben torlosen Minuten der Lübecker ließ Dreyer nur zwei Tore zu und hielt damit die Führung fest. Hoch verteidigende Eulen verhinderten den 31:28-Siegtreffer von Einar Nickelsen in der Schlussphase nicht mehr (59.) und so gewann der VfL Lübeck-Schwartau ein knappes Spiel und zwei Punkte – auch dank Torwart Dreyer.

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Lob vom Trainer

„Das war ein ganz hartes Stück Arbeit“, sagte VfL-Coach David Röhrig danach. „Wir sind etwas holprig reingekommen ins Spiel, haben die ersten Chancen liegenlassen. Wir sind aber vor allem in der Abwehr nicht reingekommen, erst als wir auf eine 5-1-Deckung umgestellt haben, lief es besser. In der zweiten Halbzeit war es ein taktisch spannendes Spiel mit einem Paul Dreyer, der ein starker Rückhalt war.“

Auswärts in Großwallstadt

Am kommenden Sonntag geht es für den VfL zum TV Großwallstadt. Die Unterfranken stehen in der Tabelle auf Platz acht in der Tabelle, punktgleich mit den Lübeckern. Es wird also ein Vier-Punkte-Spiel.

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