VfL Lübeck-Schwartau: Kopfschütteln nach erster Niederlage

1.455 Zuschauer sehen starken Absteiger in der Hansehalle

Einar Nickelsen (VfL Lübeck-Schwartau) im Würgegriff. Archivfoto: VfL/Christian Schaffrath
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Lübeck – Im dritten Saisonspiel der 2. Bundesliga hat es den VfL Lübeck-Schwartau erwischt. Nach zwei Siegen zum Auftakt kassierten die “Tiger“ gegen Erstliga-Absteiger GWD Minden eine klare 26:34 (10:16)-Niederlage. Als die Schlusssirene ertönte waren längst nicht mehr alle der 1.455 Zuschauer in der Hansehalle zugegen.

Östenberg bester Lübecker

Bester Lübecker Torschütze war Örn Vesteinsson Östenberg mit neun Treffern, doch das half nichts, gegen die starken Gäste, die nach acht Minuten mit 5:0 führten. Die Hausherren verschliefen den Start komplett, erst nach einer Auszeit sorgte Einar Nickelsen für den ersten Jubel auf den Tribünen. Für Minden war es dagegen eine Erleichterung, so gut in Fahrt zu kommen. Die Ostwestfalen kassierten zwei Pleiten in den ersten beiden Saisonpartien. Die Lübecker kämpften sich heran, verkürzten auf 6:9 (21.), doch bis zur Pause zog GWD wieder davon (16:10).

Entscheidung eine Viertelstunde vor Schluss

Im zweiten Durchgang lief es zuerst wieder beim VfL, so dass Östenberg den Abstand wieder etwas verkürzte – 14:18 nach 36 Minuten. Unnötige Fehler raubten die Hoffnung, das Ergebnis zu drehen. Danilo Radovic (45.) sorgte eine Viertelstunde vor dem Ende für die Vorentscheidung (25:17) zu Gunsten von Minden. Am Ende sorgte Carl Löfström (60.) mit dem 26. Treffer der Lübecker noch für eine kleine Ergebniskorrektur.

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„Zu viele Geschenke verteilt“

VfL-Trainer David Röhrig ärgerte sich danach: „Heute war total der Wurm drin. Wir haben nach dem Spiel alle den Kopf geschüttelt. Gegen Minden kann man verlieren, aber heute haben wir im Angriff zu viele Geschenke verteilt. Das können wir deutlich besser. Jetzt heißt es Mund abputzen und weitermachen.“

Am Dienstag steht das nächste Spiel an: Der VfL tritt im DHB-Pokal bei den Bergischen Panthern an.

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