
Krefeld – Der VfL Lübeck-Schwartau nimmt auswärts bei der HSG Krefeld ein 28:28 mit – und das nach einer Partie, in der die Gäste lange einem Rückstand hinterherliefen. Der späte Ausgleich unterstreicht die Moral des VfL, der sich damit auf Rang neun festsetzt, während Krefeld im Tabellenkeller bleibt.
VfL stabil, aber Krefeld bleibt dran
Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, beide Teams fanden schnell ins Spiel. Der VfL setzte offensive Akzente, vor allem über Ole Hagedorn und Paul Holzhacker, die immer wieder erfolgreich abschlossen. Doch Krefeld hielt dagegen, nutzte seine Chancen effizient und blieb stets in Schlagdistanz. Immer wieder gelang es den Gastgebern, kleine Läufe des VfL zu kontern. So entwickelte sich ein enges Spiel, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzte. Kurz vor der Pause lag Krefeld knapp vorne.
Rückstand, Aufholjagd und starker Schlusspunkt
Nach dem Seitenwechsel geriet der VfL zunehmend unter Druck. Krefeld setzte sich zwischenzeitlich deutlicher ab und erspielte sich eine komfortable Führung. In dieser Phase fehlte dem VfL zunächst der Zugriff, auch Unterzahlsituationen machten es nicht leichter. Doch die Gäste fanden zurück ins Spiel. Angeführt von einem treffsicheren Hagedorn kämpfte sich Lübeck-Schwartau Tor um Tor heran. In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem der VfL kühlen Kopf bewahrte. 59 Sekunden vor dem Ende war es schließlich erneut Hagedorn, der zum 28:28 ausglich. Der letzte Angriff verpuffte, und so stand am Ende ein verdienter Punktgewinn für den VfL, der vor allem durch Einsatz, Widerstandsfähigkeit und eine starke Schlussphase überzeugte.
Bildquellen
- Hagedorn: Lobeca/Felix Schlikis
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