Lübeck – Am Freitag war für den VfL Lübeck-Schwartau in Ferndorf nichts zu holen, setzte es ein 23:27 (13:13). Beim „Rückspiel“ am Sonntag (wir berichteten) sah es dann doch freundlicher aus für die „Tiger“, die mit 29:24 triumphierten. Zur gelungenen Revanche äußerte sich natürlich VfL-Coach Piotr Przybecki. Dazu aber auch Julius Lindskog Andersson, der dieses Mal gegen Vater Robert, seines Zeichens Coach der Ferndorfer, die Nase vorn hatte.

Piotr Przybecki (VfL-Trainer): „Der Erfolg war sehr wichtig für den Kopf. Wir haben in der Vorbereitung viele Sachen angesprochen, haben zuvor Dinge nicht abgerufen. Dabei ging es auch um Disziplin, auf den Punkt zu spielen. Im zweiten Spiel haben wir das besser gemacht, so konnten wir Ferndorf dominieren. Im Endeffekt ist das gelungen, haben wir das jetzt gezeigt, was uns stark macht. Eine überragende Deckung, wodurch wir auch durch Tempogegenstöße wegziehen. Das war der erste Schritt. Aber auch Dinge wurden im Angriff ungesetzt, plus die gehaltenen Bälle von Nils Conrad. Wir haben uns den Sieg auf jeden Fall verdient.“

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Julius Lindskog Andersson (Aufbauspieler): „Es wäre schon ärgerlich gewesen, wenn wir wieder nicht gewonnen hätten gegen meinen Vater. Ich hätte schon das erste Match gerne gewonnen. Ansonsten waren das aber eigentlich zwei ganz normale Spiele.“ Was hat der VfL besser gemacht im Vergleich zur Pleite beim TuS? Lindskog Andersson dazu: „Wir haben weniger Fehler gemacht, hatten eine bessere Wurfquote, waren disziplinierter, hatten mehr Dampf und Schnelligkeit. Das war ausschlaggebend.“

Julius Lindskog Andersson traf auch gegen seinen Ex-Club. Foto: Lobeca/Kaben
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