VfL Lübeck-Schwartau verliert Hansehöllen-Krimi

Knappe Kiste im VfL-Duell

Schlachtruf des VfL Lübeck-Schwartau. Foto: Lobeca/Felix Schlikis
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Lübeck – In der 2. Bundesliga hat der VfL Lübeck-Schwartau am vergangenen Mittwochabend eine denkbar knappe 36:37 (19:17)-Heimniederlage gegen den 1. VfL Potsdam hinnehmen müssen. Vor 1.450 Zuschauern in der Hansehalle entwickelte sich ein temporeicher Schlagabtausch mit insgesamt 73 Treffern.

Lübeck mit Tempo und Klarheit in der Anfangsphase

Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start. Mit viel Mut, hohem Tempo und klaren Abschlüssen setzte Lübeck-Schwartau früh Akzente. Nach 5:38 Minuten sah sich Potsdams Trainer Emir Kurtagic beim Stand von 1:6 zur ersten Auszeit gezwungen. Der VfL nutzte Ballgewinne konsequent, schaltete schnell um und fand immer wieder Lösungen aus dem Rückraum. Magnus Holpert präsentierte sich treffsicher, während Spielmacher Janik Schrader umsichtig dirigierte und die Fäden zog. Auch defensiv agierten die Lübecker zunächst aufmerksam und zwangen die Gäste zu Fehlern. Zwar kam Potsdam über Außen durch Tim Hildenbrand und mit Würfen aus dem Rückraum durch Nicolas Paulnsteiner besser in die Partie, doch Lübeck behielt die Kontrolle. Selbst mehrere Paraden von Potsdams Torhüter Maximilian Grundmann änderten nichts daran, dass der VfL mit einer verdienten 19:17-Führung in die Kabine ging.

Offener Schlagabtausch nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel intensivierte sich das Tempo weiter. Potsdam erhöhte den Druck im Angriff, Markus Mahr übernahm Verantwortung in der Spielgestaltung und setzte seine Mitspieler variabel ein. In der 41. Minute fiel der 25:25-Ausgleich – die Partie war endgültig wieder offen. Lübeck-Schwartau hielt dagegen, suchte weiterhin konsequent den Weg in die Tiefe und nutzte die sich bietenden Räume. Allerdings offenbarten beide Mannschaften nun defensiv Lücken. Die Führung wechselte mehrfach, kein Team konnte sich entscheidend absetzen.

Dramatische Schlussphase mit bitterem Ende

In den letzten Minuten spitzte sich die Begegnung weiter zu. Eine Rote Karte gegen Lübeck brachte zusätzliche Hektik ins Spiel. Nach einem verwandelten Siebenmeter schien das Momentum kurzzeitig auf Seiten der Gastgeber zu kippen. Doch Potsdam blieb effektiv, verteidigte in den entscheidenden Momenten kompakt und nutzte seine Möglichkeiten. William Reichardt traf in der Schlussphase zum 37:34 aus Sicht der Gäste und stellte damit die Weichen. Lübeck stemmte sich noch einmal gegen die Niederlage und verkürzte mit der Schlusssirene auf 36:37.

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Bildquellen

  • Kreis, VfL: Lobeca/Felix Schlikis
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