VfL Lübeck-Schwartau: Vorletztes Heimspiel leitet Saisonfinale ein

Hansehölle soll noch einmal beben

Schlachtruf des VfL Lübeck-Schwartau. Foto: Lobeca/Felix Schlikis

Lübeck – Für den VfL Lübeck-Schwartau steht nach der Länderspielpause das vorletzte Heimspiel der Saison an. Am Freitagabend empfängt das Team von Trainer David Röhrig den HC Oppenweiler/Backnang in der Hansehalle. Anwurf am Nachhaltigkeitstag ist um 19 Uhr.

Röhrig warnt trotz klarer Tabellenlage

Der HC Oppenweiler/Backnang steht mit 2:60 Punkten bereits seit mehreren Wochen als Absteiger aus der 2. Handball-Bundesliga fest. Dennoch erwartet Röhrig keine leichte Aufgabe. „Auch wenn es für Oppenweiler tabellarisch nichts mehr zu gewinnen gibt, hat die Mannschaft in den letzten beiden Spielen gezeigt, dass man sie ernst nehmen muss“, erklärte der VfL-Coach. Gegen Bietigheim sei der Aufsteiger „50 Minuten lang auf Augenhöhe“ gewesen, auch gegen Potsdam habe Oppenweiler „über einen langen Zeitraum hinweg“ überzeugt und zwischenzeitlich sogar geführt.

Buck führt die Offensive an

Trotz der schwierigen Saison verfügt der Aufsteiger über individuelle Qualität im Rückraum. Vor allem Timm Buck gehört mit 161 Treffern und 64 Vorlagen zu den auffälligsten Spielern der Liga. Gemeinsam mit Malte Dederding und Nick Fröhlich erzielt das Trio einen Großteil der Tore des HCOB. Defensiv bleibt die Mannschaft allerdings anfällig: Mit 1062 Gegentoren stellt Oppenweiler die schwächste Defensive der Liga. Einer der wenigen konstanten Leistungsträger ist Torhüter Janis Boieck, der bereits 247 Paraden verbuchen konnte.

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  • Kreis, VfL: Lobeca/Felix Schlikis
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