
Lübeck – Der VfL Lübeck-Schwartau bleibt in der 2. Bundesliga weiter auf Kurs. Gegen Aufsteiger ASV Hamm-Westfalen feierten die Lübecker einen 33:26 (16:13)-Heimsieg und stehen nach sechs Spielen bei starken 10:2 Punkten.
Der VfL erwischte keinen perfekten Start, setzte sich nach dem frühen 0:1 aber erstmals auf 5:3 ab. Vor allem Leo Zink, der erstmals in der Startformation stand, machte auf sich aufmerksam. Hamm blieb jedoch dran und glich nach einer Viertelstunde wieder aus. Erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs verschafften sich die Hausherren etwas Luft: Nach dem 12:12 sorgten vier Lübecker Treffer in Serie für das 16:12, ehe Hamm noch zum 16:13-Pausenstand verkürzte.
VfL setzt sich nach der Pause ab
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst eng, ehe sich der VfL entscheidend absetzen konnte. Oliver Juhl leitete in der 38. Minute einen 4:0-Lauf ein, den Zink mit dem 24:18 vollendete. Gleichzeitig war Adam Thorstensen im Lübecker Tor zur Stelle und profitierte der VfL von einigen technischen Fehlern der Gäste. In der Schlussphase fanden die Gastgeber auch gegen das 7:6 der Hammer immer wieder Lösungen und nutzten das leere Tor. Beim 33:25 stand erstmals eine Acht-Tore-Führung auf der Anzeigetafel, ehe Hamm den Schlusspunkt zum 33:26 setzte.
Bester Saisonstart seit 2017
Mit nun 10:2 Punkten erlebt der VfL seinen besten Saisonstart seit der Spielzeit 2017/18. Trainer David Röhrig sah trotz des deutlichen Ergebnisses noch Luft nach oben: „Wir hatten zwar immer das Gefühl der Kontrolle, haben aber nie wirklich geglänzt.“ Besonders freute ihn die Leistung der Spieler aus der zweiten Reihe: „Dafür hat es mich gefreut, dass Leo Zink und Guy Resch überzeugt haben. Dass gerade die Joker-Spieler viel Verantwortung übernommen und eine tolle Leistung gezeigt haben.“ Zink gehörte gemeinsam mit Paul Holzhacker mit jeweils sechs Treffern zu den besten Lübecker Torschützen.
Bildquellen
- Kreis, VfL: Lobeca/Felix Schlikis


