Mats Schramm setzt sich dynamisch durch
VfL Bad Schwartau, Privat
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Bad Schwartau – Die männliche Jugend A des VfL Bad Schwartau hat in der Jugend-Bundesliga-Handball (JBLH) in ihrem vierten Spiel der Pokalrunde erstmals mit 22:28 (12:13) bei JSG NSM-Nettelstedt verloren und die Tabellenführung an die HSG Handball Lemgo eingebüßt.

Nach guten Leistungen in den letzten Spielen, war zuletzt auch das Glück zurückgekehrt und das Umfeld der U19 war zuversichtlich. Die Mannschaft trat ungeschlagen die Reise nach Nettelstedt an, in dem Wissen um die Stärken des Nettelstedter Nachwuchses. Hatte der VfL doch in der Vorrunde dort schon einen Punkt liegen lassen. „Nettelstedt war von Beginn an gut im Spiel. Sie waren präsenter und wacher als wir und haben und mit ihrem guten Abwehrspiel zu Fehlern gezwungen“, so Trainer Baltic nach dem Spiel.

Wie immer in dieser Saison ging es knapp zu auf dem Spielfeld. Keine der beiden Mannschaften setzte sich entscheidend ab, die Führung wechselte hin und her. Aber das Schwartauer Spiel war sehr fehlerhaft. Leichte technische Fehler und Fehlwürfe wechselten sich ab. Es war eine der schlechteren Leistungen in dieser Saison. Positiv stimmte es da, dass die Schwartauer zur Halbzeit nur mit einem Tor zurück lagen und somit das Spiel noch offen blieb.

Die Ostwestfalen kamen sehr gut aus der Kabine und starteten in die zweite Halbzeit mit einem 3:0-Lauf. Diesem Rückstand lief der Schwartauer Nachwuchs bis zum Ende des Spiels hinterher. Mirko Baltic: „Weder das Spiel über Außen, noch die zweite Welle haben funktioniert. Wir haben nicht gut in der Abwehr gestanden und das Torhüterduell klar verloren.“ Annähernd Normalform lieferten an diesem Tag nur Melf Hagen und Mats Schramm, die zusammen immerhin 15 der 22 Schwartauer Tore erzielten.

Melf Hagen setzt zum Torwurf an
VfL Bad Schwartau, Privat

Die gute Ausgangsposition vor dem Landesderby gegen den THW Kiel ist somit verloren gegangen. Die Kieler stehen nach der 30:36-Heimniederlage gegen TuSEM Essen bereits mit dem Rücken zur Wand, wollen sie nicht die ersten beiden Plätze in der Tabelle aus den Augen verlieren. Es ist also eine verbissen kämpfende Jungzebraherde am Sonnabend (1.2.) um 18 Uhr in der Ludwig-Jahn-Halle zu erwarten.

Spielfilm: 3:3 (10.), 6:6 (19.), 9:9 (24.), 12:13 (30.), 12:16 (38.), 17:19 (46.), 20:23 (55.), 21:26 (58.), 22:28 (60.)

Es spielten: Müller-Belau, Schröter – M. Hagen (8/1), Schramm (7), Potz (2), Steingrübner (2), Laveaux (1), Puchert (1), Potratz (1), Brandes, Lembcke, Seyfferth, Herbers, N. Hagen

(PM/kbi)

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