Dennis Klockmann bot starke Paraden,doch es reichte nicht zum sechsten Auswärtssieg in Folge (Foto: Lobeca/Marcus Kaben)
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Dormagen – Mangelnde Treffsicherheit und ein überragender Martin Juzbasic im Tor der Dormagener (15 Paraden) verhinderten den sechsten Auswärtssieg des VfL Lübeck-Schwartau in Folge. Mit 25:26 (10:11) unterlag der VfL am Sonntag.

Mit nur zehn Feldspieler und weiterhin ohne Trainer Michael Roth (Corona) trat der VfL Lübeck-Schwartau das Auswärtsspiel beim TSV Bayer Dormagen an. Co-Trainer Gerrit Claasen setzte dabei wie schon in den vergangenen Spielen auf den siebten Feldspieler. In den ersten Minuten war es aber die Lübecker Abwehr, die die Dormagener vor einige Probleme stellte. Erst nach sieben Minuten konnte Aron Seesing für die Gastgeber das erste Tor erzielen.

Torlose neun Minuten

In der Offensive sorgte Markus Hansen zunächst für eine Vier-Tore-Führung (12.). Die Dormagener ließen jedoch nicht locker und kamen in der 20. Minute durch Ian Hüter zum Ausgleich. In der Schlussphase der ersten Halbzeit fehlte dem VfL die Treffsicherheit.

Freie Würfe von Kotaro Mizumachi und Paul Skorupa entschärfte Dormagens Torhüter Martin Juzbasic sehenswert. Neun Minuten blieb der VfL in dieser Phase ohne Treffer, die erste Dormagener Führung im Spiel durch Jan Reimer (28.) war die logische Konsequenz. Nach dem Ausgleich von Jasper Bruhn brachte Patrick Hüter den TSV fünf Sekunden vor der Sirene wieder in Führung. Dennis Klockmann verhinderte mit neun Paraden zur Halbzeit einen deutlicheren Spielstand.

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Dormagen behält in der 2. Halbzeit die Oberhand Die zweite Spielhälfte starteten beide Teams mit einem torreichen Schlagabtausch. Paul Skorupa konnte für den VfL ausgleichen (36.). In der Folge scheiterte der VfL jedoch abermals an TSV-Torhüter Martin Juzbasic, Gerrit Claasen nahm nach der erneuten Zwei-Tore-Führung für die Dormagener die zweite Auszeit (39.).

In der Folge kämpfte der VfL um den Anschlusstreffer, musste aber erneut zwei bittere Fehlwürfe hinnehmen. Dormagen zog so durch Ian Hüter auf vier Tore davon (17:21, 46.). In der Schlussphase war es allen voran Niels Versteijnen, der den VfL im Spiel hielt und fünfmal in Folge traf.

Die Gastgeber wurden in den letzten Spielminuten nervöser. Die Fehler im Offensivspiel der Dormagener und die Paraden von Dennis Klockmann ließen den VfL wieder hoffen. Niels Versteijnen verkürzte den Rückstand mit seinem achten Treffer auf zwei Tore (57.). Doch nur eine Minute später machte Martin Juzbasic mit seiner 15. Parade den Deckel drauf, der Anschlusstreffer von Markus Hansen vier Sekunden vor Ende verpuffte bereits im Jubel der Dormagener.

„Haben die Konsequenz im Abschluss vermissen lassen“

Gerrit Claasen sagte nach dem Spiel: „Wir sind zu Beginn des Spiels mit dem siebten Feldspieler zunächst erfolgreich gewesen, haben dann aber die Konsequenz im Abschluss vermissen lassen. Die elf Gegentore zur Halbzeit stellten kein Problem dar, die nur zehn geworfenen Tore hätten jedoch 16 oder 17 sein müssen. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir es durch die mangelnde Chancenverwertung verpasst, dass Spiel an uns zu reißen. Den ultimativen Kampf haben wir zu spät angenommen und nicht zielgerichtet genug betrieben. Wenn wir mit dieser Leistung sehen, mit der wir alle nicht zufrieden sind, und dann trotzdem nur mit einem Tor verlieren, müssen wir feststellen, dass hier heute deutlich mehr drin war. Daraus ziehen wir jetzt die Motivation, um am Freitag zuhause gegen Hüttenberg ein anderes Gesicht zu zeigen.“

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