
Lübeck – Der VfL Lübeck-Schwartau ist stark in die neue Saison gestartet und will am Sonntag um 17 Uhr in der Hansehalle nachlegen. Nach dem 33:29-Auswärtserfolg beim TV Emsdetten wartet mit dem ASV Hamm-Westfalen direkt der nächste Aufsteiger. Während der VfL bislang nur zwei Punkte abgab, steht Hamm mit 2:8 Punkten auf Rang 16.
Aufsteiger mit großen Schwankungen
Die Gäste schafften nach dem Abstieg in der Saison 2024/25 den direkten Wiederaufstieg, tun sich eine Klasse höher bislang allerdings schwer. Vier der ersten fünf Spiele gingen verloren, darunter deutliche Niederlagen gegen Eintracht Hagen (23:41) und zuletzt den HC Elbflorenz (28:43). Dass Hamm dennoch gefährlich sein kann, zeigte der 29:28-Erfolg gegen Bundesliga-Absteiger GWD Minden. „Hamm ist für uns so eine Art Wundertüte“, sagt VfL-Trainer David Röhrig. Besonders im Blick haben müssen die Lübecker Lucas Firnhaber. Der Rückraumspieler erzielte bereits 35 Treffer und steuerte zudem elf Assists bei. Insgesamt stellt Hamm mit 123 Toren allerdings die bislang schwächste Offensive der Liga.
„Spielerische Leichtigkeit wiederfinden“
Der VfL geht mit Selbstvertrauen in die Partie. Zuletzt setzte sich Lübeck-Schwartau nach einer umkämpften Begegnung mit 33:29 in Emsdetten durch und bestätigte damit den gelungenen Saisonstart. Nach den intensiven Spielen der vergangenen Wochen hofft Röhrig nun darauf, dass seine Mannschaft wieder etwas mehr Leichtigkeit entwickelt. „Wir werden die Woche hoffentlich nutzen, um nach dem Pokal-Fight, Emsdetten und Hüttenberg wieder ein bisschen mehr Kraft zu tanken und unsere spielerische Leichtigkeit wiederzufinden“, so Röhrig. Diese werde gegen eine kompakte Hammer Defensive benötigt. Das bislang letzte Aufeinandertreffen gewann der VfL mit 30:26 – zuvor waren die Lübecker allerdings sechs Duelle in Folge gegen den ASV ohne Sieg geblieben.



