Volle Halle, massig Tore: VfL Lübeck-Schwartau begeistert ohne Sieg

29:29-Unentschieden gegen TuSEM Essen

Ole Hagedorn (VfL Lübeck-Schwartau). Foto: Lobeca/Felix Schlikis

Lübeck – 2.034 Zuschauer in der Hansehölle gingen am Freitagabend zufrieden nach Hause. Auch wenn der VfL Lübeck-Schwartau nur 29:29 (14:12) gegen den Tabellenvorletzten TuSEM Essen spielte, gab es viel zu sehen für die Fans am Feiertag. Auch das Inklusionsspiel von TuS Lübeck gegen Stodos Wilde 13 lockte sie schon früher zum Zweitliga-Spiel.

Mahmoud El-Shobaky durfte am ersten Tag seiner Verpflichtung sogar ran. Die Tiger holten den 18-Jährigen aufgrund der angespannten Personallage kurzfristig per Zweitspielrecht vom Handball Sportverein Hamburg. Der U19-Nationalspieler kam erst im Januar aus Kairo an die Elbe. Der Youngster erzielte sogar gleich einen Treffer.

Hagedorn bester Torschütze

Die Teams auf dem Feld ließen es zunächst ruhig angehen. Erst nach drei Minuten fiel das erste Tor. Essens Eißing war erfolgreich. Ole Hagedorn (6.) sorgte für den 2:2-Ausgleich und kam insgesamt auf sechs Treffer. Viele Fehlwürfe und Strafzeiten prägten die Anfangsphase, nach dem ersten Drittel der ersten Halbzeit lag der VfL mit 2:5 zurück. Paul Holzhacker und Hagedorn stellten wieder auf Unentschieden (11.). Fünf Minuten später brachte Oliver Juhl Refsgaard die Lübecker erstmals in Führung (6:5), Holzhacker legte per Doppelschlag nach (8:5). Knapp zehn Minuten danach stand es 9:9, der Vorsprung war wieder dahin. Es blieb spannend, die Führung wechselte mehrfach. Das 13:10 erzielte Neuzugang El-Shobaky (29.). Zur Pause führte der VfL mit 14:12.

Führung bis kurz vor Schluss

Nach dem Seitenwechsel drehte sich das Spiel zunächst. Mart (39.) sorgte für die Essener Führung (16:17). Das brachte die Hausherren jedoch nicht aus dem Konzept, sie kamen zurück und gingen erneut in Führung. Hagedorn und Holzhacker stellten auf 19:17 (43.). Der TuSEM blieb dran und glich durch Wolf (46.) zum 21:21 aus. Die Lübecker lagen anschließend meist mit ein oder zwei Toren vorne, Essen zog jedoch immer wieder gleich. Holzhacker verwandelte einen Siebenmeter zum 29:28 (59.), doch die abstiegsbedrohten Gäste nahmen eine Auszeit und glichen durch Willner zehn Sekunden vor Schluss aus. Dabei blieb es. Die Fans gingen dennoch mit einem guten Gefühl nach Hause.

Am kommenden Freitag (8.5.) geht es für Lübeck-Schwartau zum TV Großwallstadt. Der steht vier Plätze hinter dem VfL in der Tabelle. Die Schleswig-Holsteiner rangieren derzeit auf Platz acht.

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