Lübeck – Auf verlorenem Posten stand der ESV in der Verbandsliga, musste sich am Ende bei ambitionierten Kaltenkirchnern deutlich mit 7:2 geschlagen geben. In der SH-Liga fuhr immerhin die SG Siems/Strand gegen Kellerkind Neumünster einen ungefährdeten Pflichtsieg ein. Schlechter erging es hingegen der JFV Hanse, die trotz dreimaliger Führung am Ende gegen Eutin/Malente ohne Zählbarem dastand. Ebenso übrigens wie die Eintracht aus Groß Grönau, die sich zwar lange gegen Kronshagen wehrte, aber letztlich doch ein halbes Dutzend beim Tabellenführer einfing.   

Statistiken und Stimmen nach den Spielen

A-Jugend-Verbandsliga:
Kaltenkirchener TS – Eichholzer SV 7:2 (2:0)
Tore: 1:0 Pietsch (7.), 2:0 Schwark (9.), 3:0 Pietsch (53., Elfmeter), 4:0 Tan (55.), 5:0 Blödorn (60.), 6:0 Jueidi (69.), 6:1 Fartas (73., Elfmeter), 7:1 Pietsch (74.), 7:2 Fartas (89.)

Ralph Rüdiger (ESV): „Trotz zweier Auswärtstore von Nino Abdenour konnten wir Kaltenkirchen nicht wirklich ärgern. Zu viele einfache Fehler wurden eiskalt bestraft, daran müssen wir weiterhin arbeiten. Nun ist erst einmal Pause, am Freitag Weihnachtsfeier, bevor es am 25.02.2017 gegen die SG Rönnau/Segeberg wieder auf Punktejagd geht.“

A-Jugend SH-Liga:
SG Siems/Strand – VfR Neumünster 8:0 (3:0)
Tore: 1:0 Hammerschmidt (7.), 2:0 Kartaer (9.), 3:0 Kurjanov (42.), 4:0 Cabbar (59.), 5:0 Facklam (78.), 6:0 Kartaer (82.), 7:0 Karro (89.), 8:0 Vollstedt (90+ 1, Eigentor)

Broder Kerstein (SGS): „Nach unseren letzten beiden Niederlagen erspielten wir uns gegen Neumünster ein Sieg. Die Niederlagen haben uns anscheinend nicht geschwächt, sondern gestärkt. Wir wurden von unserem Trainer sehr gut vorbereitet, sodass wir auch stark in die Partie gefunden haben. Durch zwei frühe Tore von Hammerschmidt (7.) und Kartaler (9.) haben wir es uns selbst leicht gemacht. Leider haben wir bis zur 42. Minute das Fußballspielen eingestellt. Aber vor der Pause konnten wir trotzdem noch ein drittes Tor erzielen. In der zweiten Hälfte ging es unverändert weiter. Wir spielten nun noch zielstrebiger und konzentrierter nach vorne. Dazu haben wir in der Verteidigung nicht mehr so viel anbrennen lassen. Wir müssen uns allerdings wieder auf das nächste Spiel gegen Meldorf konzentrieren und möchten unbedingt die letzten drei Punkte vor unserer Winterpause in Siems behalten.“

JFV Hanse Lübeck – JFV Eutin/Malente  3:5 (2:2)
Tore: 1:0 Paulsen (5.), 1:1 Obenhaus (17.), 2:1 Holst (40.), 2:2 Toth (41.), 3:2 Kaben (64.), 3:3 Freund (65.), 3:4 Anders (67.), 3:5 Winkels (69.)

Christian Arp (JFV): "Für die Zuschauer war es sicherlich ein interessantes und spannendes Spiel. Für uns war es eher ärgerlich, auch wenn Eutin/Malente sicherlich eines der stärksten Teams der Liga ist. Aber wenn man dreimal in Führung geht und jedes mal direkt im Anschluss den Ausgleich kassiert, dann zerrt das an den Nerven. Schade auch das kurz vor der Pause ein direkt verwandelter Freistoss über alle hinweg wegen einem angeblichen Zerren nicht gegeben wurde, wer weiß wie sich das Spiel sonst entwickelt hätte. In der zweiten Halbzeit haben wir meiner Meinung nach das Heft in die Hand genommen und folgerichtig das 3-2 erzielt, jedoch hat uns der postwendend erzielte Ausgleichstreffer nach einem Befreiungsschlag des Gegners aus deren Hälfte uns kalt erwischt. Nach dem  3-4 haben wir dann den Faden verloren. Heute hatten wir einige individuelle Fehler in unserem Spiel, aber das ist normal in der Entwicklung einer Jugendmannschaft und wird immer mal wieder vorkommen. Trotzalledem freuen wir uns über den 3.Platz in der Winterpause und sind stolz auf das bisher erreichte. In der zweiten Saisonhälfte greifen wir weiterhin unbekümmert an und versuchen andere zu ärgern, ab Januar unterstützt durch die beiden Neuzugänge Stieglitz und Kiwitt vom VfB. Glückwunsch an die Eutiner, die nie aufgesteckt haben,  für den alles in allem verdienten Sieg und wir wünschen allen besinnliche Feiertage."

TSV Kronshagen – Eintracht Groß Grönau 6:0 (1:0)
Tore: 1:0 Rixen (15.), 2:0 Alija (70.), 3:0 Alija (83.), 4:0 Bodendorf (87.), 5:0 Alija (89.), 6:0 Akgün (90.)

Enrico Klüver (EGG): „Ich denke das Ergebnis spiegelt nicht den Verlauf wieder. Wir haben eigentlich bis zur Mitte der zweiten Halbzeit, mal wieder mit einem sehr kleinen Kader, ein gutes Spiel gezeigt. Und haben uns durchaus auch zwei, drei Chancen erspielt. Dann fällt in einer Phase, wo wir die letzten Kräfte mobilisieren wollen, das 2:0. Die Enttäuschung ist natürlich riesig. Bei Kronshagen klappte danach auch alles, was dann zu diesem Ergebnis führte. Meine Jungs sollten die ersten 70 Minuten im Kopf behalten und den Rest schnell vergessen. Wir alle sind nun über die Pause glücklich und freuen uns im neuen Jahr neu zu starten.“

Anzeige