Lübeck – Mit einer 1:3-Heimniederlage gegen Eintracht Norderstedt beendete die U19 des VfB Lübeck das Fußballjahr 2016. Über weite Strecken der Begegnung waren die Gastgeber spielbestimmend und hatten nach 90 Minuten ein Chancenplus zu verzeichnen – für einen oder gar drei Punkte reichte es am Ende allerdings nicht. Zu Beginn der Partie hatten Sören Todt und Niklas Burkhard die Führung auf dem Fuß, doch beide vergaben mit ihrem schwächeren linken Fuß. Auf der anderen Seite kam Norderstedt erst nach 20 Minuten erstmals gefährlich vor das VfB-Gehäuse. Dabei profitierten die Gäste von einem leichtfertigen Ballverlust in der VfB-Hintermannschaft und nutzen die Möglichkeit durch Jonah Mattis Petersen direkt zum 0:1. Die Gastgeber zeigten sich verunsichert und kassierten nur drei Minuten später durch Marlon Leon Stannis das 0:2. Erst zum Ende der ersten Halbzeit fanden die Lübecker zurück zu ihrem Spiel und drängten auf den Anschlusstreffer. „Leider haben wir uns vom Gegentor zu sehr beeindruckt gezeigt. In der Folge hatten wir Probleme im Spielaufbau“, so VfB-Trainer Julian Meese, der zur Pause umstellte. Seine Elf fand jetzt bessere Lösungen im Spiel nach vorne und kam direkt nach dem Wiederanpfiff zur nächsten Chance. Til Weidemanns Versuch aus der zweiten Reihe lenkte Norderstedts Torwart noch an die Latte. Wenig später verfehlte Weidemann wiederum nur knapp das 1:2. Die Hausherren schnürten die Gäste fast über die gesamte zweite Halbzeit hinweg ein. Das Fehlen von insgesamt 12 verletzten oder aber gesperrten Spielern beim VfB war nicht zu erkennen. Sören Todt vergab noch zwei gute Gelegenheiten. Schließlich zeigte der Unparteiische nach einem Foul von Norderstedts Schlussmann an Marwin Miljic auf den Elfmeterpunkt. Doch Kenny Korup vergab den anschließenden Strafstoß. Per Konter in der Schlussphase sorgten die Gäste in Person von Damian Ilic (84.) mit dem 0:3 für die Entscheidung. Johannes Willbrand betrieb in der Nachspielzeit mit dem 1:3 nur noch Ergebniskosmetik. „Es ist eine sehr ärgerliche Niederlage. Wie hatten mehr vom Spiel und geraten einmal mehr in dieser Saison durch einen individuellen Fehler in Rückstand. Mit der Anzahl an Chancen hätten wir das Spiel drehen können“, so Meese.

In der Tabelle rutschen die Lübecker durch die Niederlage um eine Position nach hinten, auf Rang vier. Die Norderstedter zogen am VfB-Nachwuchs vorbei und überwintern auf Position drei.
In der Regionalliga Nord geht es für die Grün-Weißen am 11. März weiter. Um 14 Uhr ist das Spiel beim MTV Gifhorn angesetzt.

Das 0:8 aus dem Hinspiel und der aktuelle Negativtrend von sechs Spielen in Serie ohne Sieg ließen böses für die U17 des VfB erwarten. Am Ende gestaltete die B-Jugend das Spiel beim Bundesligaabsteiger Hannover 96 jedoch lange Zeit offen und verlor am Ende mit 1:3 (0:2). Zwei Standards der 96er führten durch Julian Rufidis (12.) und Serhat Yazganz (23.) zur schnellen 2:0-Führung. „Ärgerlich“, entfuhr es Trainer Jan-Philipp Kalus, der ansonsten keine Chance des Gegners im ersten Durchgang notieren musste. Seine Mannschaft hingegen schaffte es, das Spiel offen zu halten. Nach dem Anschlusstreffer Tim Röben-Müller unmittelbar nach dem Seitenwechsel (43.) war der VfB gleich mehrfach am Ausgleichstreffer dran. Doch das Glück fehlte den Grün-Weißen. Anders die Hausherren, die eine ihrer wenigen Gelegenheiten zur Entscheidung nutzten. Jan Spies erzielte den 3:1-Endstand (62.). „Danach war das Spiel dann entschieden“, resümierte Kalus. „Schade, einen Punkt hätten sich die Jungs verdient gehabt.“
Auf Rang 13 stehend geht es für die Lübecker in die Winterpause. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt zwei Punkte. Die Niedersachsen sind im Moment Tabellenzweiter, haben einen Punkt Rückstand auf den VfL Wolfsburg und nehmen den direkten Wiederaufstieg ins Visier.
Für die Lohmühlenkicker geht es am 18. Februar mit einem Nachholspiel weiter in der Regionalliga Nord. Zu Gast an der Lohmühle ist um 12 Uhr der JFV Nordwest.

Anzeige