Lübeck – Fußball ist nicht immer gerecht! Das musste die A-Jugend des VfB Lübeck am Sonntag (HL-SPORTS berichtete) schmerzhaft erkennen. Die Grün-Weißen unterlagen im Aufstiegsrückspiel gegen Carl Zeiss Jena mit 1:2, verpassten knapp den Aufstieg in die Bundesliga. Doch nachdem inzwischen der Schock einigermaßen verdaut ist, kann man im Lager der Schleswig-Holsteiner auch mit Stolz auf die vergangenen Wochen und Monate zurückschauen. Auch auf ein gutes Match gegen Jena, das vor der tollen Kulisse von 1146 Zuschauern(!) allerdings nicht mit dem erhofften Happy-End endete.

„Das ist für die Jungs brutal hart, nicht belohnt worden zu sein“, rang Trainer Norbert Somodi zwar lange nach Worten, konnte seinem Team aber nichts vorwerfen. „Eigentlich haben wir alles richtig gemacht. Die Vorgaben wurden erfüllt. Das war eine tolle Saison, schöne letzte zwei Wochen. Am Ende fehlte einfach ein bisschen Glück.“ Ausgleichstorschütze Lucas Will ergänzte: „Scheiße, dass wir uns nicht belohnen konnten. Schade zudem für unsere Fans, die uns so unterstützt haben.“ Kapitän Kenny Korup fügte an: „Das war ein Spiel, vor einer Kulisse, die man so sicherlich nicht oft erlebt. Ärgerlich, dass es nicht für mehr gereicht hat. Trotzdem können wir stolz auf das Erreichte sein. Hier ist etwas gewachsen. Wir waren nicht nur eine Mannschaft auf dem Platz, sondern eine echte Familie.“