Lübeck – Große Erleichterung im Lager der A-Jugend des VfB Lübeck und speziell auch bei Trainer Norbert Somodi nach dem 3:1-Erfolg beim TSV Sasel. „Wir haben verdient gewonnen, am Ende hätte es sogar 4 oder 5:1 ausgehen können“, schnaufte Somodi nach der Partie kräftig durch. „Es war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, aber man darf den Sieg auch nicht überbewerten. Wenn man in der Liga bleiben möchte, muss man so einen Gegner auch schlagen.“

Die bis Ende Oktober gesperrten Vico Dombrowski, Kevin Stahl, Jonathan Mildner und David Bany durften erstmals in der Regionalliga ran und spielten gleich von Beginn an. „Die vier haben unser Spiel bereichert. Man hat gesehen, dass das unsere wichtige Achse ist, darauf lässt sich aufbauen“, so Somodi. Marvin Lindau als Fünfter im Bunde kam im zweiten Durchgang in die Partie.

Einer der Neuen sorgte auch gleich für den perfekten Einstand und brachte den VfB nach elf Minuten mit einem schönen Flachschuss aus halbrechter Position in Front. „Ein bis zwei weitere gute Gelegenheiten haben wir ausgelassen, insgesamt gut gegen den Ball gearbeitet“, befand Somodi, der aber auch beobachtete, wie seine Jungs „ab der 30. Minute einen kleinen Durchhänger bekamen, nicht mehr in die Zweikämpfe kamen und nicht mehr die Spannung hoch hielten“. Sasel wurde stärker und kam fünf Minuten vor der Pause zurecht per Handelfmeter zum Ausgleich.

Nach einigen taktischen Umstellungen in der Pause zeigte die Somodi-Elf dann aber eine gute Reaktion. „Das haben die Jungs super umgesetzt und schnell das 2:1 und auch das 3:1 gemacht“, so Somodi. Moritz Holst (49.) und erneut Dombrowski (51.) trafen.

Am kommenden Sonntag geht es mit dem nächsten Duell gegen einen direkten Konkurrenten aus dem Tabellenkeller weiter, um 13 Uhr geht es auf der Lohmühle gegen den SV Eichede. „Da wollen wir uns die nächsten Punkte holen und den Anschluss ans Mittelfeld herstellen“, gab Somodi die Marschrichtung aus.

Anzeige