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Lübeck – Der 1. Werferabend des LAC Lübeck sah ein nur kleines, aber feines Teilnehmerfeld. Geschuldet war dies sicher einerseits dem Umstand, dass diese Werferabendserie erst sehr spät von Organisator und LAC-Cheftrainer Uwe Mundt ins Leben gerufen worden war, andererseits war das Wetter eher unbeständig und machte den Athleten/innen gerade beim abschließenden Diskuswerfen durch einen nassen Ring zu schaffen.

Lübeck – Ausgeschrieben waren bei der ersten Auflage der September-Werferabende des LAC Lübeck Hammer- und Diskuswurf. Beim Hammerwerfen steigerte Jennifer Fentroß (Leichtathletik-Club Lübeck) am Mittwochabend (11.9.) ihre persönliche Bestleistung von 44,02 m auf 44,44 m. Das bedeutete den zweiten Rang, denn ihre Trainingskameradin Mareike Becker war mit 44,76 m einen Deut besser.

Loretta Borchert von der LG Wedel/Pinneberg, eigentlich noch U18-Hammerwerferin und berechtigt, mit dem 3-kg-Hammer zu werfen, startete in der höheren Altersklasse U20 mit dem um ein Kilogramm schwereren Wettkampfgerät und verfehlte mit 38,23 m nur knapp das gesetzte Ziel von 40 m, was gleichbedeutend mit der Qualifikationsweite der U20 zur Winterwurf-DM im kommenden Frühjahr ist.

 

Ebenfalls 40 Meter hatte sich Leoni de Graaf (LAC) zum Ziel gesetzt – allerdings im Diskuswerfen. „Ein nasser Ring vereitelte dieses ehrgeizige Vorhaben jedoch. 38,74 Meter stellten die Studentin der Medizinischen Ingenieurwissenschaften an der Uni Lübeck sichtbar nicht zufrieden, sie hofft nun auf die nächsten beiden Werferabende“, kommentierte LAC-Cheftrainer Uwe Mundt.

Mareike Becker konnte dagegen als Zweite mit 36,98 m gut leben, machten ihr doch quälende Kopfschmerzen das Leben an diesem Abend und die Konzentration auf das Werfen schwer. Sie lag damit knapp vor 41-m-Werferin Paula de Boer (MTV Lübeck), die technisch experimentierend auf 35,97 m kam. Jennifer Fentroß und U18 -Werferin Bele von Behr schleuderten ihr Wurfgerät auf die exakt gleiche Weite von 29,72 m, womit vor allem die junge Nachwuchswerferin haderte.

Gar nicht klar kam Matthias Thriene, der sich über den rutschigen Ring ebenso ärgerte wie über lediglich 31,09 m mit dem Zwei-Kilo-Gerät.

Sprinter Lasse Zunker – am 21.9. mit dem LAC Lübeck beim Team-DM-Finale in München dabei – hatte Lust auf ein ihm nahezu unbekanntes Wurfgerät, schleuderte die Scheibe trotz technischer Mängel aber aus dem Stand auf 25,09 m.

Die Werferabend-Serie wird am 18.9. und 25.9. ab 18 Uhr auf dem Buniamshof fortgesetzt.