Lübeck – Es war eine Mini-Chance für die Künstler des kleinen weißen Balls, als der VfB Lübeck am Freitag in Nortorf zum vorletzten Punktspiel der Tischtennis-Verbandsliga beim SC Mittelpunkt antrat. Vier Punkte Rückstand hatte man auf den Spitzenreiter TSV Bargteheide II, musste die letzten beiden Partien gewinnen und darauf hoffen, dass der TSV sein letztes Spiel am kommenden Wochenende verliert. Leider reichte es beim Tabellenvierten „nur“ zu einem Unentschieden. Am Ende hieß es 8:8 und der Titel ist nicht mehr zu schaffen.

Der Abend begann mit einer Niederlage des Vater-Sohn-Doppels Bernt Penderak und Jan-Ole Penderak. Manuel Fuchs und Andreas Ringkowski glichen im Gegenzug für die Hansestädter aus. Es folgte eine weitere Niederlage zum 2:1 für den SCM gegen Moritz Dibbern und Stefan Heinacker.

In den folgenden Einzeln holte man drei Siege in Folge und führte 4:2, doch nach zwei erneuten Niederlagen des Penderak-„Clans“ lag man wieder gleichauf mit den Gastgebern. Die weiteren Begegnungen nahmen einen ähnlichen Verlauf. Einzig und allein im vorletzten Einzel hatte Heinacker die Möglichkeit, den auf 8:6 zu kommen, doch im fünften Satz verlor er mit 15:17 und gab somit dem Nortorfer Siegfried Priemer die Chance auf den Ausgleich 7:7, die dieser auch nutzte. Danach verlor Jan-Ole Penderak noch sein Einzel glatt in drei Sätzen und die Lübecker standen vor dem entscheidenden letzten Doppel sogar vor einer Niederlage. Die verhinderte das Paar Fuchs/Ringkowski, indem es mit 3:1 nach 0:1-Rückstand den einen Punkt für die Tabelle rettete.

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Weiter geht’s am 11. April um 20 Uhr in der Lübecker Paul-Gerhard-Straße gegen den SV Probsteierhagen.

Danach wird es spannend, denn in der Qualifikation zur Verbandsoberliga geht es um den Aufstieg (10. und 11. Mai). Der Austragungsort wird noch bekanntgegeben.

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