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Erfurt – Die deutschen Spitzenfechter mit Handicap haben in den Waffen Degen, Florett und Säbel ihre Deutschen Meister ermittelt. Mit dabei Anfang  – April in Erfurt  – waren vom HFC Lübeck Marcela Lange in der A-Jugend und Ulrike Lotz-Lange bei den Aktiven.

Nach langer und auch anstrengender Anreise liefen die Gefechte um die Deutschen Meisterschaft mit dem Degen am ersten Tag für Ulrike Lotz-Lange noch etwas holprig. Dennoch reichte es im Gesamtklassement zu Platz 14, womit sie sich bei den Frauen der Startklasse B/C gleich die Bronzemedaille sicherte.
Für Marcela Lange, die von Anfang an  sehr konzentriert fechten konnte, lief es sogar noch besser, so dass sie als in der Gesamtwertung der A-Jugend den zweiten Platz belegte und nun Florett-Jugendvizemeisterin im Rollstuhlfechten ist!

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Am zweiten tag lief es dann auch für Ulrike Lotz-Lange richtig rund, so dass sie in der Gesamtwertung aller startenden Männer und Frauen aller drei Wettkampfklassen – eingeteilt nach unterschiedlichen Beeinträchtigungen – den vierten Rang erkämpfte. kIm Frauenfinale setzte sie sich dann souverän mit 15:2 durch und gewann den Titel der Deutschen Meisterin im Florett im Rollstuhlfechten.

Auch den Erfurter Fortuna-Cup, in dem Ulrike Lotz-Lange startete, konnte sie für sich entscheiden.

Zur bereits bestehenden Nominierung für die Mannschaftswettbewerbe bei der Europameisterschaft im Rollstuhlfechten im Juni in Straßburg kamen jetzt verdienterweise noch die Teilnahme an den Einzelwettbewerben im Degen und im Florett hinzu.

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Marcela Lange darf nun gemeinsam mit dem Deutschen Jugendmeister, Maurice Schmidt vom SV Böblingen, im Oktober an der Jugendweltmeisterschaft in Warschau teilnehmen und wird nach ihrem Erfolg vermutlich auch für die Europameisterschaft nachnominiert, so dass unsere beiden Fechterinnen hoffentlich zusammen nach Frankreich fahren werden.

Stolz präsentiert wurden die hart erkämpften Medaillen von den beiden nun in Lübeck. Neben dem 1. Vorsitzenden, Jan Gerke (Mitte) und dem Waffenwart des HFC Lübeck, Arne Peters (links), war auch die Vorsitzende des Stiftungsvorstandes der Possehl-Stiftung,  Frau Renate Menken (rechts), vor Ort.

Erst die Possehl-Stiftung hat durch ihre Spende den Erwerb der Rollstuhl-Fechtausrüstung ermöglicht, die Rollstuhlfechtern eine hervorragende Trainingsmöglichkeit gibt und den anderen Fechtern ihren Sport durch die Wahrnehmung aus einer entschieden anderen Perspektive bereichert.

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