Dortmund – Am vergangenen Samstag absolvierte der Carstens Lübecker Marzipan Achter den zweiten Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga auf dem Phönixsee in Dortmund.

Das Ruderterrain im neuen Naherholungsgebiet Dortmunds präsentierte sich als toller Austragungsort, wartete aber mit ungewohnt wechselnden Gegenwindbedingungen auf, die sich auch in  einem  leider  beinahe  traditionell  nervösen  Zeitfahren  der Lübeckerinnen widerspiegelten. Trotz einer schwierigen Ausgangssituation durch Platz elf im Zeitfahren kämpfte sich die Mannschaft um Schlagfrau Johanna Brast in den folgenden Läufen zurück und konnte dabei zwar die Zeitabstände zu den Gegnern verringern, musste jedoch dennoch weitere Niederlagen in Achtel- und Viertelfinale einstecken.

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Im abschließenden Halbfinal- und Finalblock kam das Team mit Johanna Brast, Lotta Sydow, Anke Friederike Bruß, Sarah Falke, Karen Zantop, Nana Bündgen, Frederike Jaeger, Alma Urban, Birthe Ellinghusen, Ayesha Mende und Steuerfrau Silke Grabau an den Seilen langsam wieder ins Rollen und fand schlussendlich einen versöhnlichen Abschluss mit Platz 11 in der Gesamtwertung nach einem überzeugenden Sieg gegen den Ruhrachter aus Essen.

Der Lübeckachter reiste nach fünf anstrengenden Rennen, die alle am Limit gefahren wurden, erschöpft nach Hause. Leise Enttäuschung machte sich schon breit, nachdem an diesem Renntag aber einfach nicht mehr drin war. In der Tabelle bedeutet dies nun Platz 10 gemeinsam mit den Heidelbergerinnen. Die nun etwas längere Pause bis zur nächsten Regatta Anfang August in Rüdersdorf bei Berlin kommt also gerade recht für ein bisschen Regeneration. „Dort wollen wir aber wieder voll angreifen!“, so die Ansage von Kapitänin Lotta Sydow.

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