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Barmenia Roland Kahl

Münster – Motiviert vom guten Ergebnis beim dritten Renntag in Rüdersdorf startete der Lübecker Damen-Achter in den vierten Renntag auf dem Aasee in Münster. Dabei wurde der siebte Platz belegt und damit eine Verbesserung in der Tabelle auf Platz zehn erreicht.

Das gesamte Team war heiß auf schnelle und spannende Rennen. Der Schiebewind zeigte bereits im Zeitfahren, dass es an diesem Tag gute Zeiten geben würde. Die ersten acht Boote waren innerhalb einer Sekunde im Ziel. Lübeck erruderte sich die fünftbeste Zeit.

In einem hochkarätig besetzten Achtelfinale wurde mit einem knappen dritten Platz nicht unmittelbar eine Top-8-Platzierung gesichert. Nun musste ein Sieg im Viertelfinale her, um sich am Ende des Tages unter den besten acht Booten zu platzieren. In diesem mussten die Lübeckerinnen und ihre Gegnerinnen mit einem schlagartigen Wetterwechsel zurecht kommen. Erst recht angetrieben vom starken Hagelschauer und dessen Windböen siegten sie knapp vor Dresden – und mindestens Rang acht war gesichert.

Die anschließende Mittagspause wurde genutzt, um sich trocken zu legen und zu stärken. Im Halbfinale erlebten Trainer Alex Carius und die mitgereisten Fans einen Herzschlag-Zieleinlauf. Leider fehlte das nötige Quäntchen Glück, um die starken Bonner Rheinperlen zu vernaschen.

So hieß der Finalgegner um Platz sieben Heidelberg. Mit einer geschlossenen, kompakten Mannschaftsleistung stand am Ende ein deutlicher Sieg im letzten Rennen zu Buche.

Die gute Leistung aus Rüdersdorf wurde also bestätigt. In der Tabelle steht die durch „Strahlend Schön Lübeck“ unterstützte Mannschaft mit Platz neun so gut wie nie da.

In einem Bericht von Friederike Bruß und Johanna Brast heißt es:

„Der Regattasprecher titelte den Carstens-Lübecker-Marzipan-Achter als Achter der Zukunft – zu Recht!“ Zitat Trainer Dr. Alexander Carius: „Verdienter Lohn für hartes Training, aber wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen und hingehören.“

Dennoch knallten die Korken am Ende des Tages…