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Barmenia Roland Kahl

Bad Schwartau – Am 16. Spieltag waren die Spieler der Stadtwerke Lübeck-G-Jugendliga ausgeschlafen wie nie. Beim Begrüßungsritual wurden die Stimmbänder aufs härteste geprüft, einige brauchten dann für die ersten Sekunden des Spiels ein paar kräftige Atemzüge, um wieder auf Touren zu kommen. Sparkasse Holstein gegen Kunststoff Jaeger war das wohl spannendste Spiel an diesem Tag.

Das Team der Sparkasse hatte sich einiges vorgenommen und wollte dem Team von der Ostseeküste ein Bein stellen (das haben sie manchmal auch wörtlich genommen), aber alles in einem vernünftigen Rahmen. Es wurden wunderbare Chancen herausgespielt, die auch immer wieder zu tollen Toren führten. Doch gegen die clever agierenden Beachboys, die an diesem Tage ohne ihren Trainer auskommen mussten, reichte es nicht ganz. Zu leicht wurden die Bälle in der Abwehr verschenkt.

Ähnlich spannend und heiß ging es beim Aufeinandertreffen von Hirsch Gas und Zeidler & Partner her. Die favorisierten Spieler vom Team Zeidler & Partner hatten an diesem Tag kein Mittel gegen den Keeper von Hirsch Gas gefunden, selbst die Manndeckung gegen den Torwart, um seine gefürchteten Kanonenabschläge zu verhindern, nützte an diesem Tag nichts. Hirsch Gas konnte ein ums andere Mal die Abwehr geschickt ausspielen und mit ihren gefürchteten Kontern die Tore machen.

Rani & Hempel spielte gegen REBO aufgeweckt und sehr beherzt, konnte dem haushohen Favoriten absolut Paroli bieten, auch wenn die Tordifferenz am Ende etwas anderes ausdrückte. Dieses Spiel war ein gutes Beispiel dafür, dass sich die Teams jetzt schon nach 16 Spieltagen enorm verbessert haben. Zu Beginn der Saison hatte dieses Aufeinandertreffen beider Teams noch anders ausgesehen. Weiter so Team Rani & Hempel!

Ähnliches konnten die Fans beim Spiel Grabowski gegen LSH sehen. Die positive Entwicklung des Teams Grabowski ist unverkennbar. Auch hier können die Spieler stolz auf Ihre Leistungen sein.

Aber was war nur mit dem Team Meirohnke los? Dem Team Janko Elektro wollte man mal so richtig auf die Füße treten, doch daraus wurde nichts. Die Kampfansage aber bleibt.

Das Team Jacker & Jacker hatte an diesem Tag sich wieder auf dem Transfermarkt umgesehen und den einen oder anderen Spieler noch kurzfristig verpflichtet. Ein Junge war dabei, den wir noch gar nicht auf unseren Listen hatten. Mit geschicktem Körpereinsatz wusste er sich zwar das eine oder andere Mal auch zu behaupten, nur vor dem Tor fehlte nicht nur ihm die nötige Cleverness. So ließ sich das Team von I Goal in diesem Spiel nicht mehr die Butter vom Brot nehmen.