Basketball. Foto: Lobeca/Felix Schlikis
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Hamburg – Bei der 61:71-Niederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg hinterließen die Veolia Towers Hamburg einen ordentlichen Eindruck, auch wenn naturgemäß natürlich noch nicht alles rund lief. Im Test stach erneut Noah Thomasson mit 19 Punkten als Topscorer heraus. Das vor 2.527 Fans.

Das Warten hatte ein Ende:

Nach vier Tests ohne die heimischen Towers-Fans bot sich dem neuformierten Team von Benka Barloschky endlich die Möglichkeit, sich erstmals vor eigenem Publikum zu präsentieren. Trotz, oder gerade wegen, der intensiven Wochen der Vorbereitung strotzten die Veolia Towers nur so vor Spielfreude. Martin Breunig, der nach seiner Verletzung sein erstes Spiel der Vorbereitung bestritt, sorgte für die ersten Punkte des Abends. Auch David Muenkat fügte sich nach seinem Einsatz bei der kanadischen Nationalmannschaft einwandfrei in die Rotation ein. Dennoch gehörte der Start zunächst den gastierenden Donnervögeln. Angetrieben von der lautstarken Inselpark Arena arbeiteten sich die Hamburger jedoch ins Spiel und hefteten sich an Oldenburgs Fersen. Für ein „towerful“ Moment sorgte Nicolas Pavrette per Statement-Dunk. Nach dem ersten Viertel lagen die Hamburger nur knapp mit 19:21 zurück.

Anlaufschwierigkeiten

In einer physischen Partie taten sich beide Teams nach der Viertelpause zunächst schwer, zu Punkten zu kommen. Zahlreiche Ballverluste auf beiden Seiten sorgten zusätzlich für einen unruhigen Spielfluss. Erst nach knapp drei Minuten brachte Noah Thomasson mit einem erfolgreichen Dreier die ersten Hamburger Punkte des Abschnitts auf die Anzeigetafel. Kenneth Ogbe brachte die Hanseaten kurz vor der Halbzeit per Distanztreffer kurzzeitig wieder in Führung. Die Führung hielt jedoch nicht lange, da sich die Towers zu viele Ballverluste (11) leisteten. Die Hamburger erspielten sich zwar immer wieder gute Abschlüsse, konnten diese jedoch nicht konsequent verwerten. So stand es zur Pause 33:38.

Fehlerquote

Auch nach der Halbzeit wollte sich bei den Veolia Towers kein richtiger Rhythmus einstellen. Zu häufig standen sich die Hamburger mit eigenen Flüchtigkeitsfehlern selbst im Weg. Die EWE Baskets Oldenburg nutzten diese Ballverluste konsequent aus und bestraften nahezu jeden Fehler eiskalt. Dennoch verhinderte eine aufmerksame Hamburger Defensive, dass die Donnervögel gänzlich davonzogen. Trotz schneller Passstafetten und gutem Teamplay gelang es den Towers nicht, sich für ihre guten Offensivaktionen mit Punkten zu belohnen. Als der Rückstand erstmals zweistellig wurde, griff Head Coach Benka Barloschky zur Auszeit. Mit einem Spielstand von 43:54 ging es in die letzte Viertelpause. Der zwischenzeitliche Zehn-Punkte-Rückstand ließ sich nicht mehr entscheidend verkürzen. Die Veolia Towers arbeiteten unter den Brettern deutlich konsequenter als noch zuletzt im Testspiel in Berlin und präsentierten sich in der Reboundarbeit spürbar verbessert. Dennoch fanden die Donnervögel auf nahezu jede Hamburger Aktion die passende Antwort und hielten die Towers weiterhin auf Abstand. Trotz des Rückstands blieb die Stimmung in der Inselpark Arena ungebrochen, die Fans unterstützten die Towers bis zum Ende lautstark. Am Ende eines lehrreichen Tests mussten sich die Towers mit 61:71 geschlagen geben.

Feedback

Benka Barloschky: „Wir müssen konsequenter und schneller in unsere Offense kommen und früher in der Shot Clock einen Vorteil kreieren, damit wir aus diesem Vorteil heraus spielen können. Heute waren wir insgesamt zu passiv und haben Oldenburg zu viele dieser kleinen Duelle gewinnen lassen. Das müssen wir analysieren und am Sonntag von Beginn an besser machen.“

Stats:

Thomasson (19,3 Ast.), Rich (3), Wade (4, 5 Reb.), Martin (1), Breunig (9, 6 Reb.), Theis, Pavrette (9, 7 Reb., 5 Stl.), Ogbe (8, 6 Reb.), Kangudia (4), Johnson, Mue

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