Bittere Niederlage

Knappe Niederlage gegen voraussichtlichen Playoff-Gegner, nun folgen die letzten drei Spiele

Jamo Ruppert (30, TSV Bargteheide BEES) Lobeca/Marcel Lienstädt

Bargteheide – Am vergangenen Sonnabend mussten die Bargteheide Bees ihre insgesamt dritte Saisonpleite in der 1. Regionalliga Nord hinnehmen. Der Endstand im Heimspiel gegen Braunschweig war am Ende 80:94. Es folgen nun die letzten drei regulären Spiele bevor es in die Playoffs geht.

Ein kleiner Rückschlag

Im Vorhinein als Vorgeschmack auf die Playoffs angesehen, wurde das Duell zwischen den Bargteheidern und der SG Braunschweig diesem Anspruch mehr als gerecht. Es war ein lange ausgeglichenes Spiel in dem die Bees schließlich im letzten Viertel nicht mehr genug entgegenbrachten und so nun die zweite Heimniederlage der Saison zu verkraften haben. Während Braunschweig auf ihre drei Topscorer und Doppellizenzler zurückgreifen konnten, war bei den Stormarner Jamo Ruppert wieder im Kader, während Abdulai Abaker sich nach seiner Rückkehr aus einer privaten Auszeit im Training verletzte und erneut ausfiel. Vor allem überzeugten bei den Schleswig-Holsteiner mal wieder Toru Dean und Marcel Hoppe mit jeweils über 20 Punkten. Die ersten drei Viertel lagen die Gastgeber dabei nur knapp in Rückstand. Die ersten Minuten des letzten Viertels brachten dann die Entscheidung, als sich die Gäste erst auf neun Punkte und später mit einem weiteren Run sogar zwischenzeitlich auf 15 Zähler absetzten. Bees-Sportdirektor Said Ghalamkarizadeh ordnet die Pleite so ein: „Es war ein hartes Spiel, beide Mannschaften haben alles auf dem Feld gelassen. Wir haben gut als Team gespielt, aber unsere Würfe nicht gut genug getroffen, insbesondere aus der Distanz. Braunschweig hatte nur acht Assists, aber mit ihrer individuellen Klasse eine sehr starke Dreierquote. Der verlorene direkte Vergleich tut etwas weh, aber wir haben noch alles in eigener Hand für Platz zwei.“

Zwei von drei sind Pflicht

Eine Revanche gegen Braunschweig ist relativ schnell möglich, da die Niedersachsen auch der voraussichtliche Playoff-Gegner sind. Der Vorsprung um Platz zwei, der im Playoff-Halbfinale das Heimrecht bedeutet, ist durch die Niederlage allerdings geschrumpft. Um das Heimrecht trotzdem zu wahren, gilt es nun in den verbleibenden drei regulären Saisonspielen, mindestens noch zwei weitere Siege einzufahren. Nächster Gegner ist dabei am kommenden Sonnabend auswärts der VfL Stade. Keine leichte Aufgabe, da die Niedersachsen aktuell auf Platz 5 liegend ebenfalls noch um den Einzug in die Playoffs kämpfen. Das Hinspiel endete mit 99:89 für die Bargteheider, die Partien gegen Stade sind allerdings immer wieder ein eng umkämpftes Duell, welches alleine in den letzten vier Jahren gleich elf mal stattgefunden hat. Der VfL ist in den letzten Jahren meist in den Playoffs dabei gewesen, hat diese Saison allerdings enorme Verletzungssorgen, die das Team immer wieder zurückwarfen, weswegen sie dementsprechend aktuell auch keinen Playoff-Platz belegen und unter Siegesdruck stehen. Ghalamkarizadeh blickt so auf den kommenden Gegner: „In der Hauptrunde konnten wir noch nie in Stade gewinnen, insofern erwartet uns eine sehr schwere Aufgabe. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren, mit viel Energie spielen und hoffen natürlich auf Unterstützung vom Bienenschwarm!“

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  • lobeca_205732_marcel_lienstaedt_20250322: Lobeca/Marcel Lienstädt
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