Zsombor Maronka bei der Spielvorbereitung. Foto: Lobeca/Björn-Ole Kehm
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Hamburg – Sportlich glich die vergangene Saison der Towers Hamburg in der Gesamtbetrachtung einer Achterbahnfahrt. Für Zsombor Maronka verlief das Jahr hingegen deutlich konstanter: Der 2,08 Meter große Forward absolvierte die bislang beste Saison seiner Profikarriere und stand so lange auf dem Parkett wie nie zuvor. Damit weckte er auch das Interesse anderer Klubs. Dennoch entschieden sich der 23-jährige Ungar und die Veolia Towers bewusst für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit – und damit gegen den Gebrauch der im Vertrag verankerten Ausstiegsoption. In der Saison 2026/27 wird Maronka somit bereits seine dritte Spielzeit für die Towers bestreiten.

„Selbst nach einem Jahr voller Höhen und Tiefen bin ich zu hundert Prozent von dem überzeugt, was wir in Hamburg leisten. Das Programm – und vor allem die Menschen – haben mir die Entscheidung leicht gemacht, zu bleiben. Ich glaube, dass sich auch ohne die Teilnahme am EuroCup eine großartige Chance bietet: Wir können uns voll auf die BBL konzentrieren, uns über die Wochen hinweg deutlich weiterentwickeln und das Ziel verfolgen, mehr als nur die reguläre Saison zu bestreiten. Ich freue mich auf das nächste Kapitel unserer gemeinsamen Reise“, erklärt Zsombor Maronka.

Insgesamt absolvierte Maronka in der abgelaufenen Spielzeit 41 Pflichtspiele und kam auf durchschnittlich 20:36 Minuten Einsatzzeit. Dabei erzielte er wettbewerbsübergreifend 7,1 Punkte und 3,2 Rebounds pro Partie. In der BBL entwickelte sich der ungarische Nationalspieler – aktuell viertbester Punktesammler seines Teams in der laufenden WM-Qualifikation – zu einem der effizientesten Akteure in der Mannschaft von Benka Barloschky.

Mit einer Dreierquote von 36,8 Prozent sorgt Maronka trotz seiner Größe für verlässliche Gefahr von außen. Dank seiner Beweglichkeit ist der Flügelspieler zudem ein starker Verteidiger: durchschnittlich 1,6 Stocks, also der Kombination aus Steals und Blocks verbuchte er im Schnitt, so viel wie kein anderer Hamburger im vergangenen Jahr.

„Nachdem Zsombor in seinem ersten Jahr noch von einer langwierigen Verletzung ausgebremst wurde, hat er sich beeindruckend entwickelt. Wir sind weiterhin fest von seinem Potenzial überzeugt und glauben daran, dass er im kommenden Jahr den nächsten Schritt machen kann. Das wachsende Interesse anderer Klubs bestätigt diese Entwicklung. Umso mehr freut es uns, dass sich beide Seiten klar für die Fortsetzung des gemeinsamen Weges entschieden haben“, sagt Marvin Willoughby, Geschäftsführer Sport der Veolia Towers.

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