
Rostock – Die Towers Hamburg haben auch ihr drittes Testspiel der Saisonvorbereitung gewonnen. Im ersten ligainternen Duell setzten sich die Hamburger mit 84:73 bei den ROSTOCK SEAWOLVES durch. Den Grundstein für den Erfolg legte ein starkes drittes Viertel.
Allerdings war die Partie aufgrund zahlreicher Ausfälle auf beiden Seiten nur bedingt aussagekräftig. Bei den Rostockern fehlten zwei wichtige Big Men, während die Towers auf Martin Breunig, Zakai Zeigler, Emil Marshall und den für die Nationalmannschaft abgestellten David Muenkat verzichten mussten. Kenneth Ogbe kam zudem nur in der ersten Halbzeit zum Einsatz.
„Wir müssen gerade schauen, wie wir mit dem Thema Kontinuität umgehen. Viele Spieler haben kleinere Verletzungen, wir sind so gut wie nie in voller Besetzung. Das ist eine Herausforderung“, erklärte Towers-Trainer Benka Barloschky. Gleichzeitig lobte er die Unterstützung durch die Kooperationsspieler Jamil und Tyson: „Umso mehr bin ich froh, dass wir mit Jamil und Tyson zwei Spieler von unserem Kooperationspartner dabeihaben, die uns mehr Tiefe geben, die hart arbeiten und viel investieren.“
Hamburg dreht nach der Pause auf
Die Towers erwischten zunächst den besseren Start und erspielten sich eine Fünf-Punkte-Führung. Rostock antwortete jedoch mit einem 11:0-Lauf und übernahm zwischenzeitlich die Kontrolle. Die Hamburger blieben dran und sorgten mit einem eigenen 9:0-Zwischenspurt dafür, dass es mit einem 38:38 in die Halbzeit ging.
Nach dem Seitenwechsel nahm Hamburg das Spiel zunehmend an sich. Vor allem im dritten Viertel lief es bei den Towers: Ein 14:0-Lauf brachte die Gäste deutlich nach vorne. Gleichzeitig traf Hamburg nun wesentlich sicherer aus der Distanz und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 16 Punkte aus.
Angeführt wurde die Offensive von Noah Thomasson, der mit 17 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte. Insgesamt punkteten vier Hamburger Spieler zweistellig.
Im Schlussviertel ließ die Konzentration der Gäste allerdings etwas nach. Rostock verkürzte den Rückstand noch einmal, ohne den Hamburger Sieg ernsthaft zu gefährden.
Barloschky sah entsprechend noch Verbesserungspotenzial: „Auch wenn das Ergebnis im vierten Viertel nicht schlecht war, hat es mir nicht gefallen, dass wir bei hoher Führung von unserem Plan weggegangen sind und es schleifen lassen haben. Da werden wir ansetzen, um mehr Konstanz in unser Spiel zu bekommen.“
Für beide Teams gibt es bereits bald die nächste Gelegenheit zum direkten Vergleich. Am 11. September um 20 Uhr treffen die Towers Hamburg in der ersten Runde des BBL Pokals erneut auf die ROSTOCK SEAWOLVES – dann geht es erstmals in der neuen Saison um den Einzug in die nächste Runde.







