
Hamburg – Die Towers Hamburg haben im richtungsweisenden Duell aus dem Tabellenkeller ein starkes Zeichen gesetzt. In einem phasenweise chaotischen, intensiven Spiel setzten sich die Hamburger mit 95:85 gegen die Basketball Löwen Braunschweig durch und behaupteten sich trotz zahlreicher Widrigkeiten. Überschattet wurde der Abend von der frühen Verletzung von Zacharie Perrin, hinzu kamen früh foulbelastete Big Men und eine schwache Freiwurfquote in der Schlussphase. Umso höher ist der Heimsieg zu bewerten.
Chaos, Rückschläge – und trotzdem die Führung
Mehr Gegenwind hätte es kaum geben können. Nach dem frühen Aus von Perrin mussten die Towers mehrfach improvisieren, zwei Center standen früh bei mehreren Fouls, der Rhythmus ging immer wieder verloren. Dennoch hielten die Hamburger dagegen, verteidigten mit hoher Intensität und fanden offensiv Lösungen – vor allem über Devon Daniels. Der Guard übernahm Verantwortung, attackierte konstant den Korb und wurde mit 29 Punkten Topscorer der Partie. Trotz aller Umstände gingen die Towers mit einer Führung in die Pause. In Hälfte zwei blieben die Löwen dran, den längeren Atem hatten dennoch wieder die formstarken Hamburger. Am Ende stand erneut ein Towers-Sieg auf der Anzeigetafel, der auch das Produkt des zuletzt wiedergewonnenen Selbstbewusstseins ist.
Bildquellen
- Barnett: Lobeca/Andreas Hannig
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