Hamburg Towers verlieren zwei Big Men

Maronka und Perrin verlassen die Hansestadt

Zacharie Perrin (Veolia Towers Hamburg) begrüßt die Schiedsrichter. Foto: Lobeca/Björn Ole Kehm
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Hamburg – Bei den Hamburg Towers kommt es vor dem Start in die Saison noch einmal zu Bewegung im Kader. Zsombor Maronka und Zacharie Perrin werden die Hamburger jeweils auf eigenen Wunsch vorzeitig verlassen. Maronka stand insgesamt 48-mal für die Towers auf dem Parkett, Perrin absolvierte 43 Einsätze.

Maronkas Kehrtwende sorgt für Enttäuschung

Besonders überraschend kommt der Abschied von Maronka. Erst Mitte Juli hatte sich der 23-Jährige noch zu seinem finalen Vertragsjahr bei den Towers bekannt. Kurz darauf ergab sich für den ungarischen Nationalspieler allerdings die Möglichkeit, für ein Jahr an die St. John’s University zu wechseln. Bei den Verantwortlichen sorgt vor allem der Zeitpunkt der Entscheidung für Enttäuschung. Geschäftsführer Sport Marvin Willoughby sagt: „Wir sind über das Timing und die kurzfristige Entscheidung von Zsombor enttäuscht. Wir hatten fest mit ihm für die kommende Saison gerechnet und uns darauf fokussiert, die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und gemeinsam an seinem nächsten Entwicklungsschritt zu arbeiten.“ Sportlich hatte Maronka zuletzt seine bislang beste Profisaison absolviert. In 41 Pflichtspielen kam der Forward durchschnittlich auf 7,1 Punkte und 3,2 Rebounds. Dazu traf er 36,8 Prozent seiner Dreier und entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil der Hamburger Rotation.

Auch Perrin zieht weiter

Der Abschied von Perrin stand dagegen bereits länger im Raum. Der 21-jährige Franzose hatte seinen Wechselwunsch deutlich früher hinterlegt und inzwischen einen neuen Verein gefunden. Dort soll der Center in Kürze vorgestellt werden. Auch sein Abgang hinterlässt sportlich eine Lücke. Perrin gehörte in der vergangenen Saison mit durchschnittlich 11,4 Punkten und 7,0 Rebounds zu den effizientesten Spielern der Towers. Durch die beiden Abgänge verändert sich die Situation im Hamburger Frontcourt damit kurz vor der neuen Saison noch einmal deutlich.

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  • Perrin: Lobeca/Björn Ole Kehm
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